Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Der Wasserfrosch
Er ist gras- bis dunkelgrün, wird bis zu zwölf Zentimeter lang und hat auf dem Rücken dunkle Flecken und oft eine helle Rückenlinie: der Wasserfrosch! Seine Bauchseite ist weiß mit grauer Marmorierung. Für seine stimmgewaltigen Quak-Konzerte hat er zwei weißliche Schallblasen, die er an den Mundwinkeln aufbläst. Der Wasserfrosch ist auch unter dem Namen „Teichfrosch“ bekannt! Wie der Name schon sagt: Selbst kleine Teiche am Rande von Golfanlagen werden von ihm besiedelt. Zwischen zwei Abschlägen kann man den Konzerten lauschen. Wer sich für den Wasserfrosch interessiert, kommt nicht daran vorbei, sich mit seinen verzwickte Familienverhältnissen zu beschäftigen. Er ist eine Kreuzung aus Seefrosch und Kleinem Wasserfrosch. Der olivgrüne bis bräunliche Seefrosch ist mit bis zu 16 Zentimetern quasi der „große Bruder“, während der Kleine Wasserfrosch - der Name lässt es bereits vermuten – nur halb so groß ist. Es gibt Wasserfrösche, die einem ihrer beiden „Elternarten“ äußerlich sehr ähnlich sind. Die Unterscheidung der drei Frösche ist deshalb oft nicht eindeutig. Aus diesem Grund werden Wasserfrosch, Seefrosch und Kleiner Wasserfrosch unter der Bezeichnung „Grünfrösche“ zusammengefasst. Das grenzt sie eindeutig von den „Braunfröschen“ ab, Moor-, Gras- und Springfrösche, ab. Die typischen Froschkonzerte im Sommer veranstalten übrigens Grünfrösche.
Laut quakendes Liebesgeflüster der Froschmänner
Während der Paarungszeit von Mai bis Juni, wenn das Thermometer auf etwa 20 Grad steigt, versammeln sich die Männchen zu Rufgemeinschaften. Je länger es warm bleibt, umso lauter quaken die liebeslustigen Frösche. Die angelockten Weibchen werden sofort heftig umworben. Häufig streiten sich gleich mehrere Froschmänner um ein Weibchen. Die „Ehe“ ist nur von kurzer Dauer – gleich nach der Paarung trennt sich das Pärchen wieder. Das Weibchen legt die Eier in wasserpflanzenreichen Gewässern in Laichballen ab, wo sie von den Männchen befruchtet werden. Dort hängen dann gleich mehrere Laichballen mit etwa 500 Eiern, aus denen die kleinen Kaulquappen schlüpfen. Sie wachsen je nach Witterung innerhalb von zwei bis drei Monaten zu Jungfröschen heran. Als Kaulquappe bevorzugt der Wasserfrosch zunächst pflanzliche Nahrung. Später nimmt er zunehmend tierische Kost zu sich. Wasserflöhe und Insektenlarven, Regenwürmer, Schnecken oder kleinere Amphibien stehen auf seinem Speisezettel. Diese „angelt“ er sich, indem er ihnen an der Wasseroberfläche auflauert. Durch plötzliches Zuschnappen oder mit einem sportlichen Sprung stürzt er sich dann auf seine Beute.
Sonnenanbeter am See
Wasserfroschmännchen quaken nicht nur, um die Gunst der Weibchen zu erlangen. Sie verteidigen damit auch ihr Revier. Lautstark kämpfen sie und versuchen sich dabei gegenseitig unter Wasser zu drücken, indem sie auf den Rücken des Rivalen springen. Außerhalb der Paarungszeit sind Revierkämpfe allerdings eher seltener. Wasserfrösche sind in ganz Europa zu Hause. Lediglich in Südost- und Nordeuropa sucht man sie vergebens. Sie bevorzugen flaches Land: In Höhen über 300 Meter tummelt sich der Wasserfrosch nur selten. Am wohlsten fühlt sich Wasserfrösche an kleineren Seen und Teichen mit vielen Pflanzen. Sie sind sehr standorttreu und bleiben das ganze Jahr über an ihren Heimatgewässers. Nur junge Frösche gehen auch auf längere Wanderungen, um neue Lebensräume zu erobern. Am Uferrand, im seichten Wasser oder auf Seerosenblättern genießt der Wasserfrosch gern die Sonne. Schattige Gewässer meidet er. Wenn es kalt wird, gräbt er sich in den Schlamm am Grunde eines Gewässers ein und überwintert dort. Um diese Prozedur zu überleben, muss er seinen Stoffwechsel stark herunterfahren. Manchmal sucht sich der Wasserfrosch zum Überwintern auch ein frostsicheres Versteck an Land.
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