Ausgebremst? Wildwechsel als Unfallursache

Kostenloser Ratgeber der Deutschen Wildtier Stiftung zur Vermeidung von Wildunfällen

Hamburg, 25.10.2005. Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit am 30. Oktober setzt die Abenddämmerung wieder früher ein. Damit steigt zur Hauptverkehrszeit die Gefahr von Verkehrsunfällen, verursacht durch Wildwechsel, stark an. Hauptsächlich die Suche nach Futter treibt nun dämmerungsaktive Wildtiere zu Wanderungen durch ihre, von Straßen zerschnitten, Reviere. Gleiches gilt für die frühen Morgenstunden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2004 hierbei 15 Menschen ums Leben, insgesamt verunglückten 3.063. Jedoch werden viele Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Wildtieren nicht als solche registriert, so liegt die Dunkelziffer wesentlich höher.

Der letzte Schrei?

Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!

Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!