Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Die Deutsche Wildtier Stiftung zeigt Flagge für die Natur
Klepelshagen, 10. Dezember. Für unsere Natur ist es "fünf Minuten vor zwölf". Um dieser traurigen Tatsache auch symbolisch Ausdruck zu verleihen, wurde heute in vor der "Botschaft der Wildtiere" in Klepelshagen eine Flagge gehisst. Die "Flag of United Nature" flattert - genau 60 Jahre nach der Resolution der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen - an vier Orten: Im Naturerlebnisprojekt Wildtierland der Deutschen Wildtier Stiftung in Mecklenburg-Vorpommern, vor dem in Hamburg, im und am Mensch-Natur-Technik-Wissenschaft in Nieklitz.
Die "Flag of United Nature" symbolisiert mit einer blauen Kreisfläche auf weißem Grund den Frieden mit unserer Erde. Zahlreiche weiße Sterne auf der Kreisfläche stellen die Lebewesen in ihrer Artenvielfalt dar. Der Mensch, symbolisiert durch einen gelben Stern, fügt sich in die Gemeinschaft aller Lebewesen gleichberechtigt ein.
Zeitgleich diskutieren Experten anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte über die Forderung, die Menschenrechtserklärung durch eine Erklärung der Rechte der Natur zu ergänzen. "Die Menschenrechte sind ohne Rechte der Natur nicht durchsetzbar", begründet der Hamburger Unternehmer Dr. Georg Winter, Initiator der Veranstaltung, sein Engagement. "Wer aufgrund der Umweltzerstörung kein Trinkwasser mehr hat, kann mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit allein nichts anfangen" sagt der Empfänger des Deutschen Umweltpreises. Ziel der Tagung sei es, eine gemeinsame Strategie und konkrete Schritte festzulegen, um eine Erklärung der Rechte der Natur durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zu erreichen.



