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Es rockt und kickt und kocht: Hamburger retten den Spatzen!
Hamburg, 09. Oktober. Er ist klein, frech und leider auch bedroht: Der Spatz. In Hamburg geht es ihm besonders schlecht, denn in den letzten 25 Jahren ist sein Bestand um 85 Prozent gesunken, weil er kaum noch Nistplätze findet. Doch der kleine Vogel hat sich mit Hilfe der Deutschen Wildtier Stiftung in der Hansestadt große Freunde geholt. Der Hamburger SV unterstützt die Aktion "Rettet den Spatz"! "Wir hoffen, dass viele Vögel genügend Nisthilfen finden und sich im Volkspark ein neues Zuhause suchen", so die HSV-Profis Torwart Frank Rost und Verteidiger Bastian Reinhardt heute in der HSH Nordbank Arena.
Breite Unterstützung bekommt der Spatz mittlerweile aus ganz Hamburg: Die Vorsitzenden aller Fraktionen plädieren für ihn; Hauptpastor Alexander Röder von St. Michaelis holt für Hamburger Spatzen sogar die Bibel hervor; Sterneköchin Cornelia Poletto schwärmt von ihrem Gezwitscher und weitere Sportskanonen wie Fußball-Legende Uwe Seeler und Goldmedaillengewinner und Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste sind prominente Spatzenfreunde. Jan Fedder und die Stars vom Großstadtrevier sind genauso dabei wie Dr. Vogelsang, Chef der Hamburger Sparkasse, Cord Wöhlke, Geschäftsführer von Budnikowsky und das "Project Better World"-Team der Shell Deutschland Oil GmbH. Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat gleich zu Beginn der Kampagne dem Spatzen im Bezirk Mitte ein Zuhause bereitet und Reihenhäuser in Schulen und Kitas aufgehängt. Sogar vor dem Dienstgebäude am Klosterwall hängt jetzt ein Spatzen-Reihenhaus. Aus dem alster radio - 106!8 rockte es einen ganzen Tag lang nur für den Spatzen. Der Jumbo-Verlag macht Musik für den Spatzen, Stefan Siegert zeichnet ihn und die Werbeagentur Publicis Hamburg entwickelt gute Ideen für den quirligen Vogel. Ingo Kleist, Vorsitzender der Gartenfreunde, hofft wie viele andere, dass der Spatz in Kleingärten noch lange die Gartenarbeit versüßt.
Doch auch wenn der Spatz schon viele Helfer gefunden hat - er braucht jetzt weitere Unterstützung durch Bürger, die Nistkästen anbringen und Unternehmen, die Patenschaften übernehmen, damit jede Hamburger Grundschule und jede Kita ein Spatzen-Reihenhaus bekommen und so etwas für den Spatzenschutz tun kann!
Die Retter mit Statements und Fotos im Einzelnen:
"Der Hamburger SV unterstützt die Aktion "Rettet den Spatz" sehr gerne. Wir hoffen, dass viele Vögel genügend Nisthilfen finden und sich im Volkspark ein neues zu Hause suchen."
Frank Rost, Torwart HSV Bastian Reinhardt, Verteidiger HSV
"Wir seien besser als viele Sperlinge, sagt die Bibel. Woran sollten wir das erkennen, wenn es keine Sperlinge mehr gibt? Darum müssen wir sie retten, ihr Schilpen, ihre Neugierde, ihren Vorwitz."
Alexander Röder, Hauptpastor St. Michaelis
"Der Spatz darf nicht verschwinden, denn ein Sommermorgen auf der Terrasse ohne Spatzengezwitscher kann ich mir nicht vorstellen. Ich hoffe, dass genügend Hamburger Nistmöglichkeiten schaffen, damit der Spatz sich bei uns wieder zuhause fühlt."
Cornelia Poletto, Sterneköchin
"Wir vom Großstadtrevier kümmern uns ja immer um die, denen es schlecht geht. Deshalb sind wir natürlich auch bei der Rettung des Spatzen ganz vorn dabei."
Team Großstadtrevier
"Klein, frech und laut - so ist der Spatz, und deshalb finde ich ihn gut. Dass es früher mal überall in Hamburg viele Spatzen gegeben hat, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Denn ich sehe nur noch ganz selten einen. Deshalb finde ich es gut, wenn sich die Deutsche Wildtier Stiftung für die Spatzen einsetzt."
Moritz Fürste, Hockey-Nationalspieler und Olympia-Goldmedaillengewinner
"Der Spatz ist ein Vogel, der sich flexibel an das Leben in der Nähe von uns Menschen gewöhnt hat. Es ist erschreckend, dass sich unsere Umwelt so verändert, dass selbst der Spatz jetzt keine Heimat mehr bei uns findet. Wenn wir nichts unternehmen, werden unsere Kinder diesen Vogel nur noch aus Büchern oder aus dem Fernsehen kennen. Das müssen wir verhindern, darum unterstützt Budnikowsky die Aktion "Rettet den Spatz"."
Cord Wöhlke, Geschäftsführer Iwan Budnikowsky GmbH & Co KG
"Eine Stadt ohne Spatzen kann ich mir nicht vorstellen. Der Spatz gehört zu Hamburg wie Elbe und Alster. Es wäre toll, wenn sich möglichst viele Bürger engagieren und ein Spatzen-Reihenhaus aufhängen. Die Initiative der Deutschen Wildtier Stiftung, alle Schulen und Kindergärten der Stadt mit einem Spatzen-Reihenhaus auszustatten, finde ich eine hervorragende Idee. Ich appelliere an die Hamburger Unternehmen, Patenschaften hierfür zu übernehmen. Das nötige Geld sollte doch zusammenkommen können."
Uwe Seeler
"Wir unterstützen gern die Spatzenkampagne, weil uns nicht nur die menschlichen Bewohner Hamburgs am Herzen liegen. Unsere Kinder sollen die frechen und sympathischen Spatzen weiterhin erleben können. Bereits Kinder können dem kleinen Vogel helfen und dabei auch die einheimische Vogelwelt kennen lernen. Deshalb sind wir beim Patenschaftsprogramm dabei, damit jede Hamburger Grundschule und Kita ein Spatzen-Reihenhaus bekommt und sich eine Spatzenkiste mit Unterrichts- und Arbeitsmaterialien ausleihen kann."
Dr. Harald Vogelsang, Sprecher des Vorstands der Hamburger Sparkasse AG
"Der Spatz ist gewitzt, frech, anpassungsfähig. Er soll vom Aussterben bedroht sein? Pickt er nicht ständig Krümel unter der Parkbank auf? Das war früher. In Großstädten sieht man Haussperlinge immer seltener. Aber der Spatz gehört nach Hamburg. Und das nicht nur wegen sentimentaler Kindheitserinnerungen, sondern weil auch eine wachsende Metropole Raum lassen muss für Natur."
Frank Schira, Fraktionsvorsitzender CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft
"In Hamburg gibt es jede Menge komische Vögel und reihenweise welche, die sich mit fremden Federn schmücken. Der Spatz ist anders, ein ehrlicher Vogel, der sich nicht ständig aufplustert und der nicht andauernd Krach
macht. Und es wäre ungerecht, ihm nicht die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient. Die Hamburger SPD hat gerade eine Parlaments-Initiative mit dem Titel "Ein Platz für den Spatz" gestartet. Klar, dass wir die Kampagne der Deutschen Wildtier Stiftung aus vollem Herzen unterstützen."
Michael Neumann, Fraktionsvorsitzender SPD in der Hamburgischen Bürgerschaft
"Spatzen sind frech und liebenswert. Wenn sie aus Hamburg verschwinden, wird es in unserem Alltag langweiliger und trister."
Jens Kerstan, Fraktionsvorsitzender GAL in der Hamburgischen Bürgerschaft
Dem Spatz ist schon jeder begegnet. Wer kennt den Allerweltsvogel nicht, der ebenso frech wie vorsichtig in unsere Grünanlagen und Parks, auf die Terrassen der Cafes und auf unsere Balkone auf Nahrungssuche geht. Früher gab es sie noch häufig in Hamburg, die Spatzen. In Hamburg ist ein starker Rückgang der Spatzen-Population zu beobachten. Die Kampagne "Rettet den Spatz" an Hamburger Grundschulen und Kindertagesstätten finde ich eine gute Idee, Kindern Natur näher zu bringen.
Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft
"Als ich Kind war, gab es in Hamburg noch jede Menge Spatzen. Heute sind die Spatzen sehr selten geworden und stehen inzwischen in Deutschland sogar auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. Um dem sympathischen kleinen Vogel zu helfen, hat der Bezirk im Frühjahr 2008 eine Patenschaft für den Spatz übernommen. Ein Spatzen-Reihenhaus findet sich seit kurzem auch vor unserem Dienstgebäude am Klosterwall 8 und wartet auf neue Mieter."
Markus Schreiber, Bezirksamtleiter Hamburg-Mitte
"Wir sind voll dabei und werden die Spatzenkampagne unterstützen, indem wir einen Spatzen-Aktionstag planen. Zusätzlich werden wir auf unserem Betriebsgelände mehrere Nistkästen aufhängen und hoffen, dass sich eine Spatzenkolonie ansiedelt."
Marcel Kyeck und das Team "Project Better World (PBW)? der Shell Deutschland Oil GmbH
"Als Kind musste ich Mittagsschlaf halten. Ich konnte aber nie schlafen, wenn draußen das Leben vorbei rauschte. Ich erinnere noch heute, wie ich stattdessen dem lustigen Schimpfen der Spatzen vorm Fenster lauschte. So etwa gibt es heute nicht mehr. Ich finde, es fehlt."
Stefan Siegert, Zeichner und Autor
"Viele Lieder über den Spatzen und andere Tiere haben die Kinderliedermacher beim JUMBO Verlag schon veröffentlicht. Wir wollen aber, dass die Spatzen auch selber wieder mit ihrem Tschilpen zu hören sind und ihre Musik machen. Deshalb unterstützt das JUMBO-Team die Spatzenkampagne."
Jumbo-Verlag
"Der Spatz gehört nach Hamburg. Wie der Hafen, das Millerntor und der Kiez. Eine kreative Metropole, die von Aktivität und Rastlosigkeit lebt, braucht diesen Mitbürger - immer gut gelaunt und ein bisschen frech. Deshalb unterstützt Publicis Hamburg die Initiative "Rettet den Spatz", und sorgt mit dafür, dass Hamburger Grundschulen und Kitas mit Spatzenhäusern ausgestattet werden!?
Roland Rischer, Geschäftsführer Publicis Hamburg
"Radiomoderator und Spatz haben etwas gemeinsam: Spatzen zwitschern den ganzen Tag immer vor sich hin. Auch wir Moderatoren reden viel und wenn wir Glück haben, hört uns jemand dabei zu. Der Spatz hat weniger Glück - ihn hört man jetzt leider immer seltener. Deswegen setze ich mich für seine Rettung ein."
Ulrich Bunsmann, Geschäftsführer von alster radio - 106!8 rock 'n pop
"Spatzen und Kleingärten gehören zusammen. Spatzen werden immer weniger, Kleingärten auch. Wo soll der Spatz
bleiben??
Ingo Kleist, Vorsitzender Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V.
Ein Spatzen-Reihenhaus kostet 29,90 Euro. Es wird von einer Behindertenwerkstatt produziert und fertig montiert geliefert. Die Nisthilfe kann zuzüglich 4,50 Euro Versandkosten bei bestellt werden. Eine Patenschaft für ein Spatzen-Reihenhaus für eine Grundschule oder Kindertagesstätte kostet 35 Euro.
Weitere Informationen über den Spatz, seine Eigenheiten und was man für seinen Schutz tun kann, finden Sie unter .
Hinweis für Redaktionen:
Kostenloses Bildmaterial zum Spatz, dem heutigen Termin und von den Hamburger Persönlichkeiten sowie weitere Informationen über den Spatz und die Stiftung stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.
(Pressemitteilung mit Abbildungen der prominenten Spatzen-Retter)



