Live: Hirschbrunft per Mausklick erleben

Ein Angebot der Deutschen Wildtier Stiftung auf
vom 8. bis 23. September 2007

Hamburg, 7. September 2007. Im September, wenn die Geweihe voll ausgebildet sind, beginnt die Brunft der Rothirsche (Cervus elaphus). Die männlichen Tiere haben sich in den letzten Wochen große Kraftreserven angefressen, um die kräftezehrende Zeit der Brunft durchstehen zu können. Jetzt, während der Hochzeit der Hirsche, kämpfen feiste Rivalen um die Herrschaft über die Rudel der Hirschkühe. In Wildtierland, dem Naturerlebnisprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung, in Mecklenburg-Vorpommern, ist nun das lange und tiefe Röhren kilometerweit zu hören. Damit viele Menschen dieses eindrucksvolle Geschehen verfolgen können, bietet die Deutsche Wildtier Stiftung vom 8. bis 23. September eine "Live-Pirsch" im Internet an. Täglich ab 18.00 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung zeigt eine Live-Kamera unter Bilder vom Brunftgeschehen.

"Gerade in der Zeit der Abenddämmerung und während der Brunftzeit sind die Rothirsche besonders aktiv", erklärt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung. "Mit der Live- Kamera lassen sich die Brunftaktivitäten gut verfolgen. Gleichzeitig kann man auch zahlreiche andere Wildtiere sehen".

Wildtierland ist das Naturerlebnisprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung in Klepelshagen im südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern. Einheimische Wildtiere leben hier auf 1.000 Hektar Fläche, ohne Zäune und Gehege. Nicht nur Deutschlands größtes heimisches Säugetier, der Rothirsch, findet hier ideale Lebensbedingungen. Auch viele andere Wildtiere wie die seltenen Trauerseeschwalben, Seeadler, Dachse, Fischotter, Kraniche, Rehe und Schwarzwild, der Schwarzspecht oder der Feldhase sind in Wildtierland zu beobachten. Wildtierland beweist auch, dass Landwirtschaft und Forstwirtschaft wildtierverträglich gestaltet werden können.

 

Der letzte Schrei?

Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!

Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!