Sammeln für den guten Zweck

Deutsche Wildtier Stiftung gibt Tipps zur Fütterung von Vögeln im Winter

Hamburg, 17. Oktober 2006. Es wird Winter. Mit der kalten Jahreszeit werden sich das Angebot und die Nahrungsvielfalt für Rotkehlchen, Seidenschwanz und Co. reduzieren. Jetzt im Herbst können selbst gesammelte Früchte und Nüsse den kargen Speiseplan im Winter um wertvolle Vitamine ergänzen. Die Deutsche Wildtier Stiftung bietet wertvolle Tipps zur idealen Vorbereitung auf eine Zufütterung von Vögeln im Winter.

An sonnigen Herbsttagen laden die Temperaturen ein zu langen Spaziergängen in die Natur. Es ist die Zeit der Ernte. Holunder, Hagebutten oder Walnüsse hängen jetzt an Bäumen und Büschen und bieten vielen Tieren die Möglichkeit, sich einen Vorrat für den kommenden Winter anzulegen.

Doch Vögel zum Beispiel legen sich keinen solchen Wintervorrat an, sondern müssen in der kalten Jahreszeit täglich auf Nahrungssuche gehen. Hier kann eine Ergänzung von selbst gesammelten Früchten, Kernen und Eicheln das Nahrungsangebot der Vögel sinnvoll erweitern. Denn sehr kalte und lange Winter können eine Zufütterung notwendig machen. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, Vögel aus der Nähe zu beobachten, die sonst kaum zu sehen sind.
Ein abwechslungsreiches Angebot im Winter lockt unterschiedliche "Besucher" an: Singdrossel und Rotkehlchen gehören zu den so genannten Weichfressern und bevorzugen getrocknete Hagebutte, Holunder und Äpfel.
Als Körnerfresser nehmen zum Beispiel Buckfink oder Zeisig eher Walnüsse und Bucheckern zu sich.

Ob Beeren, Kerne oder Samen: Sie dienen einer sorgfältigen und natürlichen Fütterung von Vögeln im Winter, die zudem nichts kostet. Besonders wichtig ist es, den Futterplatz sauber zu halten. Und vor allen Dingen erst Nahrung anzubieten, wenn die Witterung den Vögeln die Suche über einen längeren Zeitraum erschwert.

Hierzu bietet die Deutsche Wildtier Stiftung jetzt auf Ihrer Homepage (www.DeutscheWildtierStiftung.de) wichtige Hinweise und nützliche Tipps.



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