Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Tierisch tolle Tour ins Wildtierland!
Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt Ferienfreizeit für Kinder aus sozialem Brennpunkt
Was raschelt denn da…? War es nur das Knacken kleiner Äste und trockener Blätter unter den eigenen Schuhen? Oder gar das leise Grunzen eines Wildschweins, das auf der Suche nach Regenwürmern irgendwo im Dickicht in der Erde wühlt? Nachtwanderungen im Wald sind reiner Nervenkitzel! Erst recht, wenn man als Kind in der Stadt lebt und seine Freizeit normalerweise vor dem Computer verbringt. In Haus Wildtierland, dem Schullandheim in Gehren im südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern, erleben Großstadtkinder aus Hannover vom 11. bis 15. Oktober eine Ferienfreizeit, die für sie zur Abenteuer-Tour wird. „Der erste Ausflug in Wildtierland wird eine Expedition zu den Tieren der Nacht sein“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Unheimlich schön und schauderhaft spannend - so präsentiert sich der Wald in der Dunkelheit! Kinder leben es!“
Auch tagsüber tut sich in Wildtierland Gut Klepelshagen für die kleinen Entdecker bei der Spurensuche eine völlig neue Welt auf. „Für unsere Kinder ist diese Ferienfreizeit in Wildtierland eine tierisch tolle Abenteuer-Tour und eine großartige Abwechslung, denn sie stammen alle aus sozial schwachen Familien, die sich eine Ferienfreizeit nicht leisten können“, sagt Johanna Stengel, Vorstandsvorsitzende und Gründerin von Childwatch Foundation. Die Stiftung hat ihren Sitz in Hannover (www.childwatchfoundation.org). „Die Reise ins Wildtierland kombiniert Spaß mit Naturbildung und hat damit für die Kinder gleich mehrere Aspekte“, sagt Johanna Stengel. Die Ferienfreizeit wird aus dem Erlös des diesjährigen „Kinder Fun Festivals“, das im Mai 2010 in Hannover stattgefunden hat, finanziert. Die sieben- bis neunjährigen gehen mit dem Fotoapparat auf Wildtier-Beobachtungen. „Dabei lernen sie, dass das Reh nicht die Frau vom Rothirsch und das Kaninchen nicht der kleine Bruder vom Feldhasen ist“, sagt Goris. „Am Ende der Ferienreise steht ein doppeltes Erfolgserlebnis.“ Die Bilder, die die Kinder mit ihren Kameras geknipst haben, die ein großes Bremer Photounternehmen gesponsert hat, werden in einer Ausstellung präsentiert. „Und obendrein gibt es eine Urkunde“, sagt Goris. „Wer Fährten lesen kann, viel über wilde Tiere weiß und mit dem Kompass den Weg durch den Wald findet, geht als Junior-Wildhüter nach Hause.“



