Wie der Schwarzspecht dem Waldkauz über den Winter hilft

Deutsche Wildtier Stiftung schützt Spechtbäume als Lebensraum zahlreicher Arten

Hamburg, 14.12.2005. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide haben das Projekt "Der Schwarzspecht und seine Höhlen" im gleichnamigen Naturpark in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Warum? Die geräumigen Höhlen des Schwarzspechts spielen eine herausragende Rolle für die Artenvielfalt im Wald: Sie werden von bis zu 60 weiteren einheimischen Wildtierarten als Wohnraum genutzt. Viele Rote-Liste-Arten wie Siebenschläfer und Hohltaube ziehen ihre Jungen in den Höhlen auf, andere wie die Schellente nutzen sie zum Brüten. Im Winter sichert die vom Specht geschaffene Behausung unter anderem das Überleben von Wald- und Raufußkauz, aber auch von Säugetieren wie dem Baummarder. Denn hier finden sie Zuflucht vor nasser Kälte und eisigen Winden. Da sie diese nicht selbst zimmern können, sind sie auf einen "Baumeister" angewiesen: den Schwarzspecht.

Der letzte Schrei?

Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!

Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!