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Konsens und Kontakt
Die Rotwildsymposien der Deutschen Wildtier Stiftung
Seit 2002 veranstalten die Deutsche Wildtier Stiftung und ihre Partner alle zwei Jahre ein Rotwildsymposium zu aktuellen und drängenden Fragen der Rotwildpolitik. Ziel ist es, mit Vertretern unterschiedlicher Interessensgruppen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Naturschutz wichtige Themen rund um das Rotwild zu diskutieren, übergreifende Lösungsansätze zu finden und konsensfähige Wege zu beschreiten. Die Deutsche Wildtier Stiftung möchte mit dem Rotwildsymposium den Rahmen für einen möglichst breiten Austausch der beteiligten Akteure schaffen. Nur so kann die Basis für eine konsensfähige und damit praktikable Rotwildpolitik geschaffen werden, die den faszinierenden Rothirsch schützt und bewahrt.
5. Rotwildsymposium 2010 Der Hirsch und der Wald – von einem abgeschobenen Flüchtling in seinem ungeliebten Exil
Das 5. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung mit dem Bayerischen Jagdverband (BJV) fand vom 1. bis 3. Dezember 2010 im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München statt. Das Leitthema lautete: „Der Hirsch und der Wald – von einem abgeschobenen Flüchtling in seinem ungeliebten Exil“.
Im Mittelpunkt des 5. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung mit dem BJV stand die Beziehung zwischen Wald und Wild. Dabei wird Wild nicht alleine als Waldschädling verstanden. Vielmehr werden den Ansprüchen des Waldes jene der Wildtiere gegenübergestellt. Anlässlich des 5. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung und des Bayerischen Jagdverbandes wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die das Miteinander von Wald und Wild besser als bisher mit den verschiedenen Nutzungsinteressen des Menschen am Wald vereinbaren soll.
4. Rotwildsymposium 2008 „Jagdfrei“ für den Rothirsch! – Strategien zur Verringerung des Jagddrucks
Im August 2008 diskutierten renommierte Vertreter aus Jagdpolitik, Wildbiologie und Naturschutz im Tagungshotel Döllnsee-Schorfheide in Mecklenburg-Vorpommern drei zentrale Forderungen: die Verkürzung der Jagdzeiten, die Einhaltung des Nachtjagdverbotes und die Ausweisung von Wildruhezonen. Diskussionsgrundlage war das Positionspapier „Der Rothirsch im Visier“ der Deutschen Wildtier Stiftung, indem die Stiftung zu einem Umdenken bei der Jagd auffordert: Der Rothirsch ist eigentlich ein Tier des Offenlandes das durch intensive Landnutzung, Straßenbau und Jagd in die Wälder zurückgedrängt wird. Als Folge ernährt er sich dort notgedrungen von Rinde und Knospen und wird wegen der Verbiss- und Schälschäden intensiv bejagt. In diesem Teufelskreis entfernt sich das Rotwild immer weiter von seiner natürlichen Lebensweise.
Das Rotwildsymposium 2008 fand in Kooperation mit der Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern statt.
3. Rotwildsymposium 2006 Freiheit für den Rothirsch! – Zur Zukunft der Rotwildgebiete in Deutschland
Die Deutsche Wildtier Stiftung möchte dem Rotwild wieder mehr Lebensraum geben. Wie dieses Ziel erreicht werden könnte, diskutierten 140 Entscheidungsträger aus Land- und Forstwirtschaft, Politik und Naturschutz auf dem 3. Rotwildsymposium im September 2006 in Berlin. Schirmherr des Symposiums war der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, der gemeinsam mit dem Stifter und Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Haymo G. Rethwisch, durch die Veranstaltung in der Hauptstadtvertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns führte.
2. Rotwildsymposium 2004 Vom Reden zum Handeln – ein Leitbild für den Umgang mit dem Rothirsch in Deutschland
Im Mittelpunkt des 2. Rotwildsymposiums stand der Entwurf eines Leitbildes für einen artgerechten Umgang mit der Rotwildpopulation in Deutschland. Das Symposium fand im Mai 2004 in Kooperation mit der Abteilung für Wildökologie und Jagdwirtschaft der TU Dresden im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft in Bonn statt. Ziel der Veranstaltung war es, konsensfähige Empfehlungen für den zukünftigen Umgang mit dem größten in Deutschland wildlebenden Säugetier zu verabschieden und erste Schritte für eine Umsetzung des Leitbildes in die Praxis aufzuzeigen. Die Diskussionsergebnisse der beteiligten Akteure aus Politik, Verbänden und Administration bildeten die Grundlage für das von Ulrich Wotschinowsky, Kai Elmauer, Sven Herzog und Olaf Simon im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung entwickelte „Leitbild Rotwild – Wege für ein fortschrittliches Management“.
1. Rotwildsymposium 2002 Der Rothirsch, ein Fall für die Rote Liste? – Neue Wege für das Rotwildmanagement
Im Rahmen des 1. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung legten die versammelten Vertreter von Naturschutzverbänden, Verwaltungen, Verkehrsplanern, Wissenschaftlern und Politikern den Grundstein für eine bundesweit koordinierte Rotwildpolitik. Auf Einladung der Deutschen Wildtier Stiftung und der Abteilung für Wildökologie und Jagdwirtschaft der TU Dresden haben die Vertreter im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft in Bonn Erfahrungen ausgetauscht, Lösungsansätze aufgezeigt und erste Handlungsempfehlungen erarbeitet. War die Kommunikation zwischen den Akteuren zuvor eher spärlich und emotional aufgeladen, so wurde nun ein sachorientiertes Kommunikationsforum ins Leben gerufen. Auch die Vernetzung der wissenschaftlichen Arbeit rund um das Rotwild konnte weiter fokussiert werden. Als ein erster konkreter Schritt für die weitere Zusammenarbeit wurde die Einrichtung der Internetplattform rothirsch.org beschlossen, die bis heute von der Deutschen Wildtier Stiftung betrieben wird.
Downloads:
WildtierShop:
- Der Tagungsband zum 4. Rotwildsymposium „’Jagdfrei’ für den Rothirsch! – Strategien zur Verringerung des Jagddrucks“ können Sie im WildtierShop oder telefonisch unter 040 73339-1880 gegen eine Schutzgebühr von 20,50 € bestellen.
- Der Tagungsband zum 3. Rotwildsymposium „Freiheit für den Rothirsch“ kann im WildtierShop oder telefonisch unter 040 73339-1880 gegen eine Schutzgebühr von 22,00 € bestellt werden.
- „Leitbild Rotwild – Wege für ein fortschrittliches Management“ können Sie im WildtierShop oder telefonisch unter 040-73339 1880 gegen eine Schutzgebühr von 5 € bestellen.





