Der letzte Schrei?
Projekte zum Schreiadler-Schutz
Noch kommen jedes Frühjahr nach einer Reise von 10.000 Kilometern die letzten Schreiadler (Aquila pomarina) zu ihren angestammten Brutplätzen in Europa zurück. Doch es sind nur noch rund 100 Adlerpaare, die nach der Überwinterung im südlichen Afrika in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt brüten. In allen anderen deutschen Bundesländern ist der seltene Adler bereits ausgestorben.
Intensive Land- und Forstwirtschaft, Zerschneidung von Brut- und Nahrungsgebieten durch Wege und Straßen und die Entwässerung von Feuchtwiesen sind die wesentlichen Bedrohungen, die dem Schreiadler das Leben in Deutschland schwer machen.
Langfristig kann der Schreiadler nur durch eine umfassende Schutzstrategie gerettet werden. Es gilt, die letzten Brut- und Nahrungshabitate zu sichern und – soweit möglich – neue zu schaffen.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten, was die Deutsche Wildtier Stiftung zusammen mit ihren Kooperationspartnern unternimmt, um die letzten Schreiadler zu retten.
