Gute Reise, Schreiadler!

Zugwege erforschen und sichern

Bis ins südliche Afrika und zurück müssen es die Schreiadler jedes Jahr schaffen


Nicht jeder Schreiadler gelangt sicher in sein Winterquartier und von dort aus wieder zurück. Wilderei, insbesondere in der Türkei, dem Libanon und Syrien bedroht den Schreiadler sehr. Auch auf Malta, einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union werden die seltenen Greifvögel von Wilderern abgeschossen. Deshalb engagiert sich die Stiftung gemeinsam mit anderen Akteuren für eine Erforschung der Zugwege des Schreiadlers. Erkenntnisse zu den Gefahren für den Adler entlang seiner Flugroute wurden durch die Besenderung von Jung- und Altvögeln vertieft. Die Deutsche Wildtier Stiftung stattete in den Jahren 2007 bis 2009 insgesamt 49 Schreiadler mit GPS-Sendern aus.

Auf politischer Ebene setzt sich die Deutsche Wildtier Stiftung ebenfalls gegen den illegalen Abschuss von Schreiadlern ein: Verstärkt engagiert sie sich dafür, dass alle Ländern, die auf der Zugroute des Schreiladers liegen, das Afrikanisch-Eurasische Greifvögelabkommen der Bonner Konvention ratifizieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um gesetzliche Rahmenbedingungen für den Schutz von Zugvögeln wie dem Schreiadler zu schaffen.



Wildtierland schaffen

Die Deutsche Wildtier Stiftung erhält von der Bundesregierung bundeseigene Flächen aus dem „Nationalen Naturerbe“ geschenkt. Das ist eine außerordentliche Chance, Wildtierparadiese zu schaffen!

Sie haben die seltene Chance, mit überschaubaren finanziellen Mitteln in Deutschland Wildtierland auf Dauer zu schaffen und damit eigene Verantwortung zu übernehmen. Bitte unterstützen Sie uns.