Helfen Sie schützen – mit Ihrer Spende!

Feldhamster-Paten retten den Nager vor dem Hungertod!

Einst wurde er als Plage bekämpft.  Heute gehört der Feldhamster zu dem am stärksten bedrohten Wildtieren in Deutschland . Der nachtaktive Nager lebt in Ackerbauregionen und leidet unter dem Einsatz von Chemie und modernen Erntemaschinen, die so gründlich arbeiten, dass der Nager vom Hungertod bedroht ist.

Der Feldhamster schafft es heute oft nicht mehr, einen ausreichend großen Futtervorrat für den Winter zu sammeln. Im Sommer ist der Mähdrescher auf den Getreidefeldern schneller als er. Und nach der Ernte werden die Stoppelfelder meist sofort umgepflügt, so dass der Feldhamster keine Ähren- und Körnerreste findet. Der Hungertod im Winter ist damit vorprogrammiert.

Rettung für den Hamster

2005 startete die Deutsche Wildtier Stiftung zwischen Mannheim und Heidelberg ein Projekt zum Schutz des Feldhamsters. Landwirte vor Ort erhalten von der Stiftung einen finanziellen Ausgleich dafür, dass sie einen Teil ihrer Flächen hamsterfreundlich bewirtschaften. Sie bauen Pflanzen wie Luzerne an, die dem Hamster Deckung und im Sommer frisches, nahrhaftes Futter bieten. Auf den übrigen Flächen bleiben Getreidestreifen für den Hamster, die erst umgepflügt werden, wenn sich die Tiere für ihren Winterschlaf zurückgezogen haben. 

Waren im Jahr 2001 noch etwa 54 % der Ackerflächen zwischen Mannheim und Heidelberg mit Hamstern besiedelt, so belegen Untersuchungen des Instituts für Faunistik aus den Jahren 2004 bis2011 einen weiteren drastischen Rückgang der Art. Im Frühjahr 2005 wurden im Projektgebiet 19 Hamsterbaue kartiert. Eine erneute Untersuchung im Rahmen des Arten-schutzprojektes der Deutschen Wildtier Stiftung im Jahr 2008 ergab im Sommer eine Besied-lung mit 33 Bauen. 2010 konnten noch 16 Baue nachgewiesen werden und 2011 nur noch 3! Das ist eine Katastrophe!

Die Gründe, warum die Hamsterpopulation bisher nicht nachhaltig von dem derzeitigen Angebot profitieren kann, sind vermutlich eher populationsbiologischer bzw. –genetischer Natur. Das Überleben kleiner Populationen ist oftmals nur noch von Zufallsprozessen abhängig, die in einer „großen“, vitalen Population nicht zum Tragen kommen.

Die Rahmenbedingungen, die geschaffen wurden, sind gut. Die beteiligten Landwirte sind mit Engagement dabei und weitere konnten gewonnen werden. Auch das Land Baden-Württemberg ist inzwischen in das Projekt eingestiegen. Die Erfahrungen zeigen, wie schwierig es ist, einen nur noch kleinen Bestand einer Tierart vor dem Aussterben zu retten. Denn bei nur noch sehr wenigen Tieren gibt es viele Risiken, die einen Bestand leicht aussterben lassen. Uns bleibt nur die Chance, den sehr mühseligen Weg weiter zu gehen und alle Möglichkeiten zu nutzen, um die letzten Feldhamster zu retten und langsam die Bestände wieder zu erhöhen.

Wir wollen unsere Aktivitäten für den Schutz des Feldhamsters ausweiten. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie den Feldhamster mit einer Patenschaft!

Ihre Vorteile als Feldhamster-Pate

Sie erhalten:

  • Eine persönliche Patenurkunde
  • Eine Anstecknadel der Deutschen Wildtier Stiftung.
  • Eine Einladung zum jährlichen Spendertreffen in Wildtierland Gut Klepelshagen 
  • Den Jahresbericht der Deutschen Wildtier Stiftung
  • Eine jährliche Information über die Schutzmaßnahmen für den Feldhamster

Die Kosten der Patenschaft sind für Sie als Spende steuerlich absetzbar und Sie erhalten automatisch zu Beginn des Folgejahres eine Spendenquittung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe für die Rettung der Feldhamster!


Wildtier-SpendenShop

Helfen Sie Wildtieren mit einer Vogelschutzhecke, kaufen Sie einen Obstbaum oder verschenken Sie eine Brutinsel für Trauerseeschwalben - in unserem neuen Wildtier SpendenShop!

Birgit Radow
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Ihre Ansprechpartnerin Birgit Radow erreichen Sie telefonisch unter (040) 73339-1871 oder per Email an b.radow@dewist.de