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Leopoldshagen
Kiefernwälder in der Ueckermünder Heide
Die Flächen bei Leopoldshagen sind insgesamt 251 Hektar groß und liegen im Sandergebiet der Ueckermünder Heide, etwa 15 Kilometer südöstlich der Stadt Anklam und im Naturpark Am Stettiner Haff. In etwa 12 Kilometern Entfernung befindet sich das EU-Vogelschutzgebiet Peenetallandschaft. Während der Eiszeit entstandene Sandböden sind in weiten Teilen der Ückermünder Heide Ursache dafür, dass die Kiefer die vorherrschende Baumart ist.
Bei dem der Deutschen Wildtier Stiftung übertragenen Gebiet handelt es sich nicht um eine große, zusammenhängende Fläche, sondern um mehrere kleinere, stark parzellierte Flächen. Hier besteht dringender Arrondierungsbedarf. Das heißt die Deutsche Wildtier Stiftung versucht die dazwischenliegenden Parzellen (ca. 100 Hektar) zu erwerben bzw. zu tauschen, damit daraus ein zusammenhängendes Gebiet zum Schutz der Wildtiere entstehen kann.
Das Gebiet Leopoldshagen stößt an drei Seiten an das große, geschlossene Kiefernwaldgebiet des Anklamer Stadtforstes an. Nach Westen schließen sich landwirtschaftliche Nutzflächen an. Ein dichtes Sandwegenetz, das vereinzelt von Reitern genutzt wird, ermöglicht einen sehr guten Zugang zu den einzelnen Flächen. Rund 80 Prozent des ausgedehnten Nadelwaldgebietes besteht aus Kiefern. Dabei handelt es sich um einen 20 bis 40-jährigen Wirtschaftswald, der auch Fichten sowie vereinzelt Buchen- und Eichenbestände umfasst. Hier wird es darum gehen, schrittweise und behutsam den Baumbestand umzuwandeln und Mischwälder zu schaffen. Sie bieten nämlich viel bessere Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten.



