01.02.2012 11:12 Alter: 21 Tage
Bremer Kinder helfen dem Spatz!
Rubrik: News Aktuell
Die Deutsche Wildtier Stiftung gibt bedrohten Spatzen gemeinsam mit der GEWOBA ein neues Zuhause
Bremen, 1. Februar 2012. „Wir passen schon auf die Spatzenkinder auf“, versprachen die Schulkinder der Grundschule Fischerhuder Straße in Gröpelingen und bejubelten ausgelassen das feierliche Befestigen von zwei Spatzen-Reihenhäusern am GEWOBA-Hauswartbüro in der Posener Straße. Die Deutsche Wildtier Stiftung gibt den bedrohten Spatzen gemeinsam mit der GEWOBA hier im Bremer Westen ein neues Zuhause. Heute wurden die ersten Nisthilfen angebracht. Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung, Manfred Sydow, Vorstandsmitglied der GEWOBA, Stefan Berndt, Garten- und Landschaftsplaner der GEWOBA und die Lehrerin Agnes Kiele griffen unter großem Jubel der Kinder zum Schraubenzieher und brachten die Spatzen-Reihenhäuser an. „Ein wunderbare Sache“, sagt Birgit Radow. „Die Kinder lernen Verantwortung zu tragen, können Natur beobachten und helfen dem Spatz.“
Im Unterricht haben die Kinder in den letzten Wochen gelernt, dass der freche, kleine Vogel bedroht ist. Drei vierte Klassen haben gemeinsam mit ihrer Sachkundelehrerin Agnes Kiele offiziell die Patenschaft für die neuen Nistkästen übernommen, die die GEWOBA im Rahmen des Projektes auch als künftige Unterkunft für eine Spatzen-Kolonie auf dem Schulgelände installiert hat. Sie werden den Verlauf der Brutzeit im Unterricht beobachten und begleiten. Die Kinder wissen, dass es dem Spatz im Norden Deutschlands besonders schlecht geht. Doch in Bremen hat der kleine Vogel jetzt mit Hilfe der Deutschen Wildtier Stiftung und der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen, dem größten Immobilienunternehmen im Land Bremen, die Chance auf ein neues Zuhause.
Davon profitiert nicht nur der Spatz: Die Kinder lernen viel über die Natur vor der Haustür. Deshalb investiert die GEWOBA in insgesamt 20 Spatzen-Reihenhäuser, sichert so pro Nisthilfe „Wohnraum“ für zwei Vogelfamilien im Doppelhaus und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Umwelterziehung. „Wir fühlen uns auch für unsere gefiederten Stadtteilbewohner verantwortlich“, sagt Vorstandsmitglied Manfred Sydow. Vorwiegend im Wohngebiet rund um die Posener Straße sollen die Spatzen ihre Doppelhaushälften erhalten und beziehen. „Ein intaktes Wohnumfeld mit viel Lebensqualität ist uns eine Herzensangelegenheit. Da wir hier in Gröpelingen neben Umgestaltung der Hecken und Grünflächen auch umfangreiche Neupflanzungen planen, wollen wir gleichzeitig auch Lebensraum für die Tiere erhalten oder sogar neu schaffen“, so Sydow weiter zu dem ganzheitlichen und nachhaltigen Stadtteilentwicklungskonzept des Unternehmens.