Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Steckbrief Birkhuhn
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes) → Familie: Fasanenartige (Phasianidae) → Unterfamilie: Raufußhühner (Tetraoninae) → Gattung: Birkhühner (Lyrurus) → Art: Birkhuhn (Tetrao tetrix)
Wie erkenne ich es?
Birkhühner sind etwa so groß wie Haushühner. Sie wiegen zwischen 750 und 1300 Gramm. Die Hennen tragen ein braun-beiges Federkleid und sind perfekt getarnt. Die Hähne schillern dagegen blau-schwarz. Auf dem Kopf haben Birkhähne zwei leuchtend rote Kopfrosetten. Die langen schwarzen Schwanzfedern sind nach außen gebogen, die Unterschwanzfedern sind weiß. Dieses sogenannte „Spiel“ hat Ähnlichkeit mit einer Leier. Deshalb wird der prächtige Hahn wird auch „Spielhahn“ genannt. Auf der Schwingenoberseite ist ein weißer Spiegel. Birkhühner haben befiederte Füße und zählen deshalb zu den Raufußhühnern.
Welche Geräusche gibt es von sich?
Der Gesang des Hahnes ist ein anhaltendes, hohl tönendes Kullern. Er startet sein Lied mit einen lauten „tschuchäh“. Sein „Blasen“ ähnelt Zischlauten.
Wo lebt es?
Birkhühner leben in offenen Heide- und Moorlandschaften, auf Brachflächen und im Bereich der Matten im Gebirge. Sie schätzen Birken- und Fichtenbewuchs und legen ihre Eier in eine Erdmulde. Diese ist gut in der Vegetation versteckt.
Wie kann ich es beobachten?
Birkhühner sind selten geworden. Sie leben hauptsächlich in den Alpen. Kleinere Populationen findet man noch in der Rhön, im Bayerischen Wald und in der Lüneburger Heide.
Was frisst es?
Sie ernähren sich hauptsächlich pflanzlich, fressen junge Sprossen, Beeren, Knospen und Samen. Die Küken sind in den ersten Lebenswochen auf Insekten angewiesen.
Was bedroht es?
Weil viele Moore trockengelegt sind, fehlt Birkhühnern der Lebensraum. Die Zersiedlung der Landschaft, Aufforstungen in Heidegebieten und intensive landwirtschaftliche Nutzung zerstören den Lebensraum, Wildschweine und Rabenkrähen plündern die Gelege, der Habicht erbeutet Jungvögel.
Wie kann ich ihm helfen?
Der Verlust des Lebensraums durch intensive Landnutzung ist die Hauptursache für den Rückgang des Bestandes. Es ist wichtig, Moor- und Heidelandschaften zu erhalten. Die Deutsche Wildtier Stiftung engagiert sich für das Birkhuhn. Wenn Sie die Stiftung unterstützen, helfen Sie dem faszinierenden Vogel.




