Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Hätten Sie´s gewusst?
Faustdick in den Backen
Hamster meinen wir alle zu kennen. Viele Kinder erfreuen sich an dem kleinen nachtaktiven Nager als Haustier. Aber der Feldhamster ist vor allem ein Wildtier, das seinen Bau bevorzugt in den Boden von Rüben- und Getreidefeldern baut. Auch wenn der Feldhamster nur sehr selten zu beobachten ist, so gibt es doch viel Wissenswertes über ihn zu berichten. Wussten Sie, dass sich der Feldhamster über eine Fallröhre in seinen Bau plumpsen lässt oder dass er es sich unterirdisch heimelig mit Wohnraum, Vorratskammer und „Toilette“ eingerichtet hat?
Nicht alle Sinne beisammen
Am Tag sind Hamster nahezu blind. Die nachtaktiven Tiere scheuen grelles Licht. Sie können nicht gut sehen, aber Nase und Ohren funktionieren dafür perfekt! Von ihrem Gegenüber machen sich Hamster ein „Duftbild“. Sie erkennen Artgenossen und Feinde am Geruch. Mit Duftmarken verständigen sie sich untereinander. Auch die Ohren sind sehr hoch entwickelt. Hamster können Frequenzen im Ultraschallbereich wahrnehmen und Junghamster geben Töne ab, die die Menschen nicht hören können.
Wenn Hamster dicke Backen machen
Geht es um den Wintervorrat, überlässt ein Hamster nichts dem Zufall. Die Speisekammer muss gefüllt sein, die Nahrung schließlich für sieben bis neun Monate reichen. Sämereien werden gereinigt und sortiert. Was faulen kann, wird entfernt. In vielen Feldhamster-Bauten gibt es sogar eine Art Tiefkühltruhe fürs „Frischfleisch“: Käfer, Fliegenlarven, Spinnen und andere Insekten werden in den Bau geschleppt und als Lebendfutter eingelagert. Sie befinden sich in einer Winterstarre und sind bewegungsunfähig. Es wurden schon 17 Kilogramm Getreide in den Speisekammern von Feldhamstern gefunden. All die überlebenswichtigen Köstlichkeiten schleppt der kleine Kerl in seinen Backentaschen in den Bau. Wie Einkaufstüten liegen die beiden Hautsäcke rechts und links des Kopfes. Gefüllt macht der Hamster wirklich dicke Backen, denn sein Kopf ist dann gleich doppelt so groß. Mit den Pfoten lassen sich die Taschen leicht wieder leeren. Der Hamster streicht einfach von hinten nach vorn darüber und befördert so den Inhalt heraus. Bei Gefahr transportieren Feldhamster übrigens sogar ihren Nachwuchs in den Backentaschen.
Fauchen, Zischen, Quieken und Zähneklappern
Im „Teenageralter“ sind Junghamster derart aktiv, dass Experten vom Floh-Alter sprechen. Sie hüpfen herum und vollbringen Luftsprünge. Das ganze Leben lang sind Feldhamster sehr kommunikativ. Sie fauchen und zischen, wenn Gefahr droht. Aggressive Hamster klappern mit den Zähnen, um die Gegner einzuschüchtern. Gequiekt wird nur bei kleineren Streitigkeiten. Doch Hamster haben auch eine ausgeprägte Körpersprache. Sie werfen sich beispielweise vor Feinden auf den Rücken und blasen die Backentaschen auf. Dabei fauchen sie gefährlich, um den Gegner einzuschüchtern. Intensives Putzen gehört zur täglichen Körperpflege. Dabei macht der Hamster allerlei komische Verrenkungen. Ist er aufgeregt, wäscht er oft unvermittelt sein Gesicht. Biologen sprechen von Übersprunghandlungen.




