Die Gefahr, dass der Ruf der Schreiadler in Deutschland verstummt, ist größer denn je. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben nur noch etwa einhundert Brutpaare!
Bitte helfen Sie als Schreiadler-Pate das Überleben des kleinsten heimischen Adlers in Deutschland zu sichern!
Hätten Sie`s gewusst?
Sonnenanbeter im Schlammbad
Wasser ist ihr Element: Teichfrösche verlassen ihr Wohngewässer nur ungern. Am liebsten sonnen sie sich am Ufer. Wenn sie gestört werden, tauchen sie in den Fluten unter. Im Winter graben sie sich auf dem Grund des Teiches im Schlamm ein, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie kommen mit sehr wenig Sauerstoff aus, den sie über die Haut aus dem Wasser aufnehmen. Das funktioniert nur, weil ihr Stoffwechsel und alle vitalen Körperfunktionen stark reduziert sind.
Liebe geht durch die Ohren
Die typischen Froschkonzerte werden von den Grünfröschen veranstaltet. Sie haben zwei weißliche Schallblasen, die beim Quaken an den Mundwinkeln aufgeblasen werden. Während der Paarungszeit von April bis Juni bilden die Männchen sogenannte Rufgemeinschaften, denn die Liebe der Frösche geht durch die Ohren. Und so treten sie in einem Sängerwettstreit gegeneinander an, um die Weibchen anzulocken. Häufig streiten sich mehrere Männchen um ein Froschweibchen. Je wärmer es wird, desto lauter quaken die liebeslustigen Frösche. Doch die ganze Quakerei hat auch noch einen anderen Grund: So verteidigen die Männchen ihr Revier. Dabei versuchen sie obendrein, sich gegenseitig unter Wasser zu drücken, indem sie auf den Rücken des Rivalen springen. Außerhalb der Paarungszeit sind diese Revierkämpfe seltener.
Lautstark und vermehrungsfreudig
Bis zu 500 Eier legt das Weibchen in mehreren Laichballen an Wasserpflanzen ab, die gleichzeitig vom Männchen befruchtet werden. Ein Weibchen kann in einem Frosch-Leben bis zu 10.000 Eier legen. Die kleinen Kaulquappen wachsen je nach Witterung innerhalb von zwei bis drei Monaten zu Jungfröschen heran. Wer sich für Wasserfrösche interessiert, kommt nicht daran vorbei, sich mit seinen komplizierten Familienverhältnissen zu beschäftigen. Der Wasserfrosch ist eine Kreuzung aus Seefrosch und dem Kleinen Wasserfrosch. Der Seefrosch ist olivgrün bis bräunlich und hat unregelmäßige Rückenflecken, der Kleine Wasserfrosch hingegen ist grasgrün und mit einer Größe von acht Zentimetern nur halb so groß wie der Seefrosch. Alle Wasserfrösche sind sogenannte Grünfrösche. Zu ihren entfernten Verwandten gehören die Braunfrösche. Zu ihnen zählen Moor-, Gras- und Springfrosch.
Zunge raus, Beute rein
Frösche schnappen nach allem, was sich bewegt und für sie fressbar ist. Sie klappen die klebrige Zunge blitzschnell aus dem Maul, ziehen damit die Beute rein und verschluckt sie unzerkaut. Zähne besitzen Frösche nicht. Obwohl sie Lungen haben und keine Kiemen wie Fische, können Frösche lange unter Wasser bleiben. Das verdanken sie ihrer Hautatmung. Die schleimig-feuchte Haut ist von feinen Blutgefäßen durchzogen. Deshalb dringt der Sauerstoff aus dem Wasser über die Haut direkt ins Blut. Frösche sind dem Element Wasser perfekt angepasst. Sie haben Schwimmhäute zwischen den Zehen. Mit den Hinterbeinen schwimmen sie vorwärts, indem er sie die Beine abwechselnd anziehen und wieder abstoßen. Frösche haben weder Rippen noch einen Brustkorb.



