Immer weniger Insekten: Parlamentarischer Abend in Berlin

„Schmetterlinge, Wildbienen & Co. – Ursachen für ihren Rückgang und Perspektiven für ihren Schutz“ lautete das Thema des Parlamentarischen Abends, der am 19. April gemeinsam von der Deutschen Wildtier Stiftung und der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns in deren Landesvertretung in Berlin ausgerichtet wurde. Bundesumweltministerin Svenja Schulze erläuterte den Stellenwert des Schutzes der Insektenwelt für die neue Bundesregierung. Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, betonte in seinem Vortrag die Schlüsselrolle der Agrarpolitik.

Hamburg, 20. April 2018

Das Insektensterben ist in der Politik angekommen!
„Schmetterlinge, Wildbienen & Co. – Ursachen für ihren Rückgang und Perspektiven für ihren Schutz“ lautete das Thema des Parlamentarischen Abends, der gestern gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin stattfand.
In seinem Vortrag betonte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, die Schlüsselrolle der Agrarpolitik. „Wir müssen endlich weg von Subventionen per Gießkanne. Der Artenschutz muss Produktionsziel werden, das Landwirten über die Agrarpolitik vergütet wird“, lautete eine seiner Forderungen. Und weiter: „Das Wort Biogas ist eine schlimme Vertuschung: An Biogas ist nichts bio!“ Für den Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung müssen jetzt agrarpolitisch die Weichen für die Förderperiode ab 2021 gestellt werden.

Die Rede von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt lesen Sie hier.

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