Windenergie und Artenschutz

Keine Windkraftanlagen im Wald

Windrad

Der Ausbau der Windenergie aus reinen Profitgründen ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr bis zu 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer. Besonders gilt das im Wald. In den für Windparks geeigneten Hochlagen finden sich vielfach wertvolle, alte und naturnahe Waldbestände, die ein Garant der biologischen Vielfalt sind. Deutschland braucht dringend einen einheitlichen, hohen Standard, um Natur- und Artenschutz in die Energiepolitik zu integrieren. Wir erheben unsere Stimme – mit Stellungnahmen an die Verantwortlichen und Diskussionsbeiträgen. Wir sammeln Fakten und bereiten sie in Fachstudien auf.

DER AUSBAU ERNEUERBARER ENERGIEN IST NUR DORT RICHTIG, WO WERTVOLLE NATURRÄUME UND DEREN ARTEN NICHT GEFÄHRDET WERDEN.

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland schreitet ungebremst voran. Ende 2015 waren an Land fast 26.000 Windkraftanlagen installiert. Doch nach den Plänen der Bundesregierung und vieler Bundesländer soll der Ausbau der Windenergienutzung noch weitergehen. Deutschlands erklärtes politisches Ziel zur Erreichung der Klimaziele soll unbedingt erreicht werden! Nach einer aktuellen Studie des Frauenhofer Instituts für Windenergie und Energiesystematik werden die Ausbaupotenziale mit bis zu 22 % der Bundesfläche angegeben.

Mit der Öffnung des Waldes als potenziellen Standort für Windenergieanlagen werden die Potenziale einerseits beträchtlich erweitert, zugleich entstehen dadurch aber gravierende Konflikte zwischen Windenergie und dem Natur- und Artenschutz. Wälder haben einen hohen ökologischen Wert und werden durch den Bau und Betrieb von WEA langfristig in ihrer Funktion als Lebensräume für Wildtiere beeinträchtigt und gefährdet. Seit 2010 hat sich der Zubau im Wald innerhalb Deutschlands versiebenfacht. Den bislang stärksten Zubau im Wald gab es 2015 mit bundesweit 271 Neuanlagen mit einer Gesamtleistung von 754,2 MW. (Quelle Abbildung: Bundesverband Windenergie)

Der Ausbau der Windenergie im Lebensraum Wald ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen.

WILDTIERE DÜRFEN NICHT DIE VERLIERER DER ENERGIEWENDE SEIN.

Da in der Offenlandschaft für Windenergie geeignete Gebiete zunehmend knapp werden, geht die Entwicklung hin zu Windparks in Waldgebieten, besonders in den Mittelgebirgsregionen. Waldgebiete jedoch sind im Vergleich zu Agrarlandschaften weit weniger intensiv vom Menschen genutzt und daher ein wichtiger Rückzugsort für viele bedrohte Tierarten, insbesondere für Fledermäuse und Vögel. Alle in Deutschland heimischen Fledermausarten stehen mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Daher braucht Deutschland dringend einen einheitlichen, hohen Standard, um Natur- und Artenschutz in die Energiepolitik zu integrieren.

Schon heute bedroht die Windenergie in manchen Bundesländern die Populationen einzelner Arten. Der Rotmilan, für den Deutschland mit seinem großen Anteil am Brutgebiet eine besonders hohe Verantwortung trägt, wird häufig Opfer von Kollisionen an Windenergieanlagen. Auch der vom Aussterben bedrohte Schreiadler ist mittlerweile in seinem sehr kleinen Verbreitungsgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg von Windparks umschlossen. In Brandenburg ist die Belastungsgrenze für die Rotmilanpopulation bereits jetzt in Sicht, wenn nicht gar überschritten, wie Studien zeigen.

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DAS UNGLEICHGEWICHT ZWISCHEN WINDENERGIE UND NATURSCHUTZ BESTEHT WEITER

Unbestritten bleibt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien zusammen mit Effizienzsteigerungen ein wichtiger Pfeiler der Energiepolitik sein wird. Ihr naturschutzfachlich unkontrollierter Ausbau gefährdet jedoch inzwischen die Ziele des Natur- und Artenschutzes zu denen sich die Bundesregierung mit der „Strategie zur Biologischen Vielfalt“ selbst verpflichtet hat. Der Ausbau der Windenergie, gesteuert nicht nur aus klimapolitischen, sondern auch aus privatwirtschaftlichen Gründen, ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. Dabei ist der Erhalt der Biodiversität ein gesellschaftlich ebenso wichtiges Ziel wie die Energiewende. Naturnahe, große Wälder müssen genauso erhalten werden wie für Fauna und Flora wertvolles Offenland. Daher ist eine sorgfältige Abwägung notwendig, wo Windparks ohne Schaden an der Natur errichtet werden dürfen. Mit Windenergie kann sehr viel Geld verdient werden. Auch aus diesem Grund besteht ein hoher Interessensdruck auf potentiellen Standorten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Belange des Arten- und Naturschutzes nicht unter die Räder der Energiewende kommen!

Eine repräsentative Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung zeigt: Für 65 Prozent der Befragten soll im Zweifelsfall der Schutz von Vögeln und anderen Tieren Vorrang vor dem Bau von Windkraftanlagen haben. Und 80 Prozent lehnen ab, dass Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.

Studie: Windenergie im Lebensraum Wald

WALD IST UNERSETZBARER LEBENSRAUM FÜR SELTENE PFLANZEN UND TIERE

Für die Deutsche Wildtier Stiftung hat der renommierte Biologe und langjährige Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland Dr. Klaus Richarz 2014 und 2016 umfangreiche Studien verfasst. Sie beschreiben das Gefährdungspotenzial waldgebundener Arten durch den Bau und den Betrieb von Windkraftanlagen. Sie stellen die Bedeutung der Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigen auf, dass ein weiterer Ausbau von Windenergieanlagen vor allem im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre.

Hier können Sie die Studien kostenlos bestellen.

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10 Forderungen der Deutschen Wildtier Stiftung zur Berücksichtigung des Arten- und Naturschutzes bei der Nutzung der Windkraft

Keine Windenergieanlagen in Wäldern und an Waldrändern!

Wälder und Waldränder sind unverzichtbare Lebensräume für Wildtiere in unserer ohnehin intensiv genutzten Kulturlandschaft. Sie sind aus Gründen des Arten- und Naturschutzes frei von Windenergieanlagen zu halten.

Keine Windenergieanlagen in Schutzgebieten!

In Nationalparken, Naturschutzgebieten, Biosphärenreservaten, gesetzlich geschützten Biotopen, Natura 2000 und IBA Gebiete sind keine Windenergieanlagen zu bauen. In diesen Schutzgebieten und deren Pufferzonen muss der Artenschutz Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben.

Das Helgoländer Papier strikt einhalten!

Die im „Helgoländer Papier“ veröffentlichten aktuellen Empfehlungen der Staatlichen Vogelschutzwarten zu Abstandsregelungen zwischen Brutplätzen sowie anderen bedeutsamen Vogellebensräumen und Windenergieanlagen müssen in ganz Deutschland konsequent beachtet und einheitlich umgesetzt werden.

Die Zerstörung von Brutplätzen strenger ahnden!

Die Brutstandorte u.a. von Greifvögeln, Störchen oder Kranichen müssen langfristig und länderübergreifend einheitlich geschützt werden. Wurden Horstbäume mutwillig zerstört, muss der Brutbereich auf der Grundlage des Helgoländer Papieres trotzdem dauerhaft eine Tabuzone für Windenergieanlagen bleiben.

Den Kollisionstod von Wildtieren reduzieren!

In allen bestehenden Windparken sind Maßnahmen zur Reduktion von Vogelkollisionen und Fledermausverlusten umzusetzen. Kumulative Auswirkungen von neuen Windenergieanlagen in Regionen mit bereits hoher Windparkdichte auf Vögel und Fledermäuse müssen bei Planung und Genehmigung berücksichtigt werden.

Beweislast umkehren!

Die Betreiber von Windenergieanlagen müssen sicherstellen, dass naturschutzfachliche Ziele der Windenergienutzung nicht entgegenstehen. Es gilt das Vorsorgeprinzip: Im Zweifel für den Natur- und Artenschutz. Ein bau- und betriebsbegleitendes Monitoring muss für den Anlagenbetreiber verpflichtend sein.

Klagerecht nutzen!

Einige anerkannte Naturschutzverbände nutzen das ihnen zur Verfügung stehende Einspruchs- und Klagerecht im Konflikt zwischen Windkraft und Naturschutz unzureichend. Verbände, die bei der Planung von Windenergieanlagen in Schutzgebieten das ihnen anvertraute Klagerecht nicht ausüben, müssen im Hinblick auf ihr Verbandsklagerecht überprüft werden.

Keine Privilegierung für Windenergieanlagen im Baurecht!

Das grundsätzlich bestehende Verbot des Bauens im Außenbereich ist für Windenergieanlagen durch den § 35 Baugesetzbuch durchbrochen worden. Dieses Privileg für den Bau von Windenergieanlagen ist abzuschaffen.

Das Bundesnaturschutzgesetz anwenden!

Nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist es u.a. verboten, besonders geschützte Vogelarten zu töten. Für Windkraftanlagen sind keine Ausnahmegenehmigungen vom Tötungsverbot mehr zu erteilen.

Technische Anleitung Wind erarbeiten!

Die Bundesregierung wird aufgefordert, eine bundesweit gültige Verwaltungsvorschrift „TA Wind“ vorzulegen. In dieser technischen Anleitung zum Bau und Betrieb von Windenergieanlagen sind bundesweit einheitliche Standards zur Berücksichtigung des Arten- und Naturschutzes festzulegen.

AKTUELLES

Tierfilmer Andreas Kieling zur Windenergie: „Ich bin so wütend, ich könnte kotzen.“

Neues Meldeformuar für illegale Verfolgung von Wildtieren

Im vergangenen Jahr haben wir dazu aufgerufen, Fälle von Verfolgung geschützter Arten und besonders illegale Zerstörungen von Großvogelhorsten oder Fledermausquartieren bekannt zu machen. Seither wurden uns erschreckend viele Fälle gemeldet, die durch Zeugen, Fotos oder ähnliches belegt waren. Wie bitten auch weiterhin, erwiesene Fälle von artenschutzrechtlichen Verstößen im Zusammenhang mit der Windenergie hier zu melden.

WEITERE VERÖFFENTLICHUNGEN UND INFORMATIONEN

Studie: Fachagentur Windenergie an Land

WINDENERGIE IM WALD IM LÄNDERVERGLEICH

Mitte 2016 hat die Fachagentur Windenergie an Land eine aktuelle Studie Entwicklung der Windenergie im Wald mit statistischen Angaben über Windenergienutzung im Wald erstmals veröffentlicht. Danach waren in Deutschland Ende 2015 insgesamt 1165 Windkraftanlagen in Wäldern in Betrieb. Davon wurden 74% seit 2010 erst errichtet. Welche Folgen das für die Natur und vor allem Wildtiere hat, ist hingegen auch nach Abschluss der ersten größeren Untersuchung im Auftrag der Bundesregierung nicht genau bekannt und Bedarf weiterführender intensiver Untersuchungen!

Progress Studie

UNTERSUCHUNG KONFLIKTFELD WINDENERGIE UND KOLLISIONSRATEN

Das Projekt „Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif-)Vögeln und Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen“ (PROGRESS) befasst sich mit Kollisionen von Vögeln (und Fledermäusen) als zentrales Konfliktfeld zwischen dem Ausbau der Windenergienutzung und dem Naturschutz.
Schlussbericht PROGRESS: Grünkorn, T., J. Blew, T. Coppack, O. Krüger, G. Nehls, A. Potiek, M. Reichenbach, J. Von Rönn, H. Timmermann & S. Weitekamp (2016).

Besonders betroffene Tierarten

Für viele Vogelarten, wie z.B. Schwarzstorch, Waldschnepfe und Auerhuhn, sind Wälder unverzichtbarer Lebensraum.

Die Mehrzahl der als windenergiesensibel bekannten Vogelarten sind zwar Offenlandbewohner, aber das bedeutet keineswegs eine Entwarnung für Windenergieanlagen (WEA) im Wald. Viele seltene Großvögel, wie etwa der Schwarzstorch, sind als Baumbrüter auf Wälder als Fortpflanzungsstätte angewiesen und direkt von WEA im Wald betroffen. Über den Kronen älterer Baumbestände vollführen sie ihre Revier- und Balzflüge sowie größere Streckenflüge – also genau in der Höhe in der sich auch die WEA drehen sollen. Waren diese Vogelarten bisher bei der Nahrungssuche im Offenland betroffen, so könnten die WEA jetzt direkt an ihre Brutplätze heranrücken. Das sollte durch Einhaltung von Mindestabständen vermieden werden.

Viele seltene Großvogelarten wie den Schwarzstorch sind Windkraftanlagen im Wald eine Gefahr.

Schwarzstörche halten wegen ihrer extremen Störempfindlichkeit am Brutplatz Entfernungen von mehr als 1.000 m zu WEA ein, während sie sich auf dem Flug zu den Nahrungsgebieten durchaus auch Windparks annähern. Weitere als windkraftsensibel einzustufende Waldvogelarten sind die extrem störempfindlichen Raufußhühner, die Waldschnepfe, Auerhuhn sowie Uhu und Graureiher.

Greifvögel
Besonders Greifvögel sind weltweit von Kollisionen an Windrädern betroffen. Die meisten Arten erreichen ein hohes Alter und ziehen nur wenige Junge auf, daher wirken bei ihnen Verluste besonders schwer.
In Deutschland sind mehr als 38 % der bisher registrierten 1.871 Kollisionsopfer Greifvögel. Für den Rotmilan bewegen sich die Verluste an WEA in Brandenburg bereits an der Grenze zur Beeinträchtigung der gesamten Population. Dabei trägt Deutschland eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Art: mehr als die Hälfte aller Rotmilane weltweit brüten in Deutschland. Auch der sehr seltene Schreiadler zählt zu den Opfern ebenso wie der noch weit verbreitete Mäusebussard.

Auch wenn Greifvögel bisher meistens bei ihren Flügen im Offenland von den Rotoren erschlagen werden, werden WEA über Wald zwangsläufig auch ihre Brutplätze – an denen sich auch ein Teil des Balzverhaltens mit aufwändigen und umfangreichen Flugmanövern abspielt – beeinträchtigen.

Gefährdungspotenzial Fledermäuse

WÄLDER BIETEN FÜR NAHEZU ALLE FLEDERMAUSARTEN DEUTSCHLANDS EINEN UNVERZICHTBAREN LEBENSRAUM

Alte, großflächige Laub- und Mischwälder werden von einer Vielzahl von Fledermausarten, wie dem Großen Abendsegler (Nyctalus noctula), als Fortpflanzungs- und Ruhestätte aber auch als Jagdhabitat genutzt.

Windenergie stellt für Fledermäuse ein hohes Gefährdungspotenzial dar.

Mehr als die Hälfte unserer Fledermausarten sucht zudem Baumhöhlen als Quartiere aus. Deswegen muss bei der Risikoabwägung von Windenergie im Wald, einem Lebensraum mit einer besonderen Bedeutung für viele Fledermausarten, sehr stark auf mögliche Beeinträchtigungen von Nahrungshabitaten sowie Fortpflanzungs- und Ruhestätten geachtet werden. Zusätzlich zu den bekannten Auswirkungen im Offenland, wie etwa der Kollision mit Rotoren oder dem Barotrauma, das bedingt durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern Lungen und innere Organe der Fledermäuse zum Platzen bringt, kann der Bau von Betriebswegen und Fundamenten mit den einhergehenden Rodungen – abhängig vom Standort und den dort vorkommenden Fledermausarten – vorübergehend zu einem Verlust der Ruhestätten und des Jagdhabitats führen.
Durch den Betrieb der Windenergie wird auch Ultraschall emittiert. Das kann zu einer Meidung des Gebietes und damit zu einem dauerhaften Verlust von Jagdhabitaten kommen. Bei den Auswirkungen von WEA auf Fledermäuse besteht immer noch ein besonders hoher Forschungsbedarf. Jedoch ist zu befürchten, dass die Fledermauspopulationen in den nächsten Jahren dramatisch einbrechen können, wenn die hier geschilderten Erkenntnisse beim weiteren Ausbau der Windenergie unberücksichtigt bleiben.

Weitere betroffene Tierarten

ZUSAMMENHÄNGENDE LEBENSRÄUME SIND UNVERZICHTBAR

Viele unserer Wälder zählen zu den letzten großräumig unzerschnittenen Landschaften. Deshalb sind sie auch Lebensräume für störungsempfindliche Tierarten wie Luchs, Wildkatze und Rothirsch. Diese Arten benötigen den großen zusammenhängenden Lebensraum genauso wie gefährdete Vogelarten.

Ob die Zerschneidung großer Wälder durch Zufahrtsstraßen und Leitungstrassen für diese Arten zu einem Problem werden kann, hängt stark vom Ausmaß der damit verbundenen Störungen ab.

Die nachtaktiven Haselmäuse bewegen sich fast ausschließlich in der Strauch- und Baumschicht. Gehölzfreie Bereiche wie breit ausgebaute Zuwegungen können daher bereits eine Barriere darstellen und Lebensräume zerschneiden.

Zusammenhängende Lebensräume von Luchsen und anderen Wildtieren dürfen nicht durch Windkraftanlagen zerschnitten werden.

Amphibien und Reptilien
Straßenverkehr ist eine besondere Gefahr für Amphibien und Reptilien. Insbesondere bei der Errichtung der Anlagen muss darauf geachtet werden, dass keine Schlaf- und Ruhestätten zerstört oder beeinträchtigt werden. Ob Amphibien oder Reptilien an dem Standort betroffen sind, muss vorher umfassend geprüft werden. Die Bauzeitenregelungen müssen dann entsprechend an den Artenschutz angepasst werden. Weiterhin bleibt der Betrieb der Anlagen ein Risiko für diese Arten aufgrund
des zunehmenden Verkehrs auf den Zufahrten.

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Studie: Windenergie im Lebensraum Wald

Die 2. überarbeitete Auflage der Studie Windenergie im Lebensraum Wald können Sie kostenlos bei uns bestellen.

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Studie: Windenergie im Lebensraum Wald

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