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Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Hamburg,

Schwebfliege auf violett-blauer Blüte vor unscharfem Naturhintergrund

Verwechselt, verkannt, verblüffend vielfältig

Sie stehen mit bis zu 300 Flügelschlägen pro Sekunde in der Luft, können blitzschnell vorwärts, zurück oder sogar seitwärts schießen und ebenso plötzlich wieder abbremsen: Schwebfliegen sind wahre Flugkünstler. Jetzt im Frühsommer schwirren sie wieder zahlreich durch Gärten, Parks und Wiesen – oft unerkannt.

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Hamburg,

Raupen des C-Falters (Polygonia c-album)

Faszinierende Vielfraße

Schmetterlingsraupen sind bei vielen Menschen unbeliebt, denn sie gelten als nimmersatte Pflanzenschädlinge. Dabei sind sie mindestens genauso faszinierend und vielfältig wie die ausgewachsenen Falter. Gut getarnt oder auffällig bunt, vollkommen glatt oder stark behaart, mit Gabelschwanz oder extra langen Beinen – wir stellen einige besondere Exemplare vor.

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Hamburg/Klepelshagen,

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Faszinierender Frosch- und Krötenregen

Mancherorts sieht es aus, als seien die Winzlinge vom Himmel gefallen: Im Juni verlassen tausende klitzekleine Jungfrösche und Kröten plötzlich wie auf ein unsichtbares Kommando hin ihre Geburtsgewässer. Nur zehn Millimeter klein, sehen sie aus wie Miniaturausgaben erwachsener Tiere. Denn ihre Metamorphose haben sie in den zwei bis vier Monaten Entwicklungszeit im Wasser abgeschlossen. Aus dem Laich – bei Kröten in Schnüren, bei Fröschen in Klumpen abgelegt – bildeten sich zuerst die Kaulquappen. Dann wuchsen Hinter- und Vorderbeine und die Kiemen wichen einer Lunge. Sobald dann der Schwanz vollständig zurückgebildet ist, krabbeln die fertigen Amphibien an Land. Das geschieht immer nahezu zeitgleich. Weil dann in einigen Regionen urplötzlich Tausende Miniaturamphibien auf dem Boden herumwuseln, spricht man im Volksmund auch vom Frosch- oder Krötenregen.

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Berlin,

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15. Naturerlebnistag der Deutschen Wildtier Stiftung

Auch in diesem Jahr waren unsere Spenderinnen und Spender eingeladen, beim Naturerlebnistag Schutzprojekte hautnah zu erleben, selbst tätig zu werden und direkt mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. 2026 waren wir in Berlin und haben uns dem Thema Stadtnatur gewidmet.

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Klepelshagen,

Die Studierenden mit Keschern im Einsatz auf der Suche nach Unken

Das Stiftungsgut als Freilandlabor

In welchen Gewässern fühlt sich die Rotbauchunke wohl? Wie ernährt sich der Fuchs? Welche Arten sind Nachmieter in Schwarzspechthöhlen? Wissen über Wildtiere kann man sich anlesen oder erlernen. So richtig greifbar wird es aber erst, wenn man es sich in der Natur erarbeitet. Diese Erfahrung machten im Mai Studierende der BOKU University Wien. Im Rahmen eines Wildtierforschungscamps untersuchten sie in Klepelshagen verschiedene Fragestellungen der Wildtierbiologie – und erlebten dabei alle Höhen und Tiefen der Freilandarbeit.

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Hamburg,

Seemöwe am Fenster

Gut gemeint, aber wirkungslos

Ein schwungvoller Anflug, ein dumpfer Schlag gegen Glas – und ein Vogelleben ist passé. Im Juni lernen die Jungvögel fliegen. Sie sind noch ungeschickt und unerfahren. Für sie, aber auch für ausgewachsene Vögel, sollten Fenster, Terrassentüren und Ähnliches ausreichend markiert sein, damit die Tiere das Glas als Hindernis erkennen.

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Hamburg,

Wird oft verwechselt: Die komplett schwarze Rabenkrähe (Corvus corone) halten viele im ersten Moment für einen Raben. Die Krähe ist aber deutlich kleiner und kommt viel häufiger vor.

Wachsame Rabenkrähen im Frühjahr

Ein schwarzer Schatten fliegt aus einer Baumkrone auf einen Spaziergänger herab, ein lautes Krächzen ertönt, bevor das dunkle Etwas kurz vor dem Zusammenstoß flatternd wieder abdreht: Dieses erschreckende Szenario kommt derzeit in baumreichen Gegenden häufig vor. Was ist da los? Was wie ein irritierender Überfall von oben wirkt, ist die kluge Verteidigungsstrategie einer Rabenkrähe, die sich sehr um ihre Küken sorgt.

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Klepelshagen,

Wildkatze

Rückkehr nach zwei Jahrhunderten

200 Jahre lang galt die Europäische Wildkatze in Mecklenburg-Vorpommern als verschollen. Nun konnte erstmals ein Exemplar dieser scheuen Art in Vorpommern genetisch nachgewiesen werden – auf unseren Stiftungsflächen bei Strasburg. Es handelt sich um das derzeit nordöstlichste bekannte Vorkommen überhaupt innerhalb ihres europäischen Verbreitungsgebiets. Bislang gab es lediglich einen genetischen Nachweis aus dem Jahr 2024 im mecklenburgischen Müritz-Nationalpark – jener Region, aus der auch die letzte historisch dokumentierte Wildkatze des Bundeslandes aus dem Jahr 1812 stammt.

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Hamburg,

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Das perfekte Wildbienenhotel

Der Name „Wildbienenhotel“ passt eigentlich nur bedingt: Denn anders als wir Menschen checken die summenden Bestäuber in ihr Hotel nicht ein, um sich wie im Urlaub zu entspannen. Stattdessen wird hier hart gearbeitet: Die Wildbienenweibchen bauen Nestkammern, tragen Blütenpollen und Nektar für ihren Nachwuchs ein, mörteln Wände und manche Arten tapezieren sogar.

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Hamburg,

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Graugans mit Gössel

Graugänse in der Mauser

Wer derzeit durch Parks und Grünanlagen spaziert, hat gute Chancen, ein besonderes Schauspiel beobachten zu können: Graugänse versammeln sich auf wassernahen Wiesen. In den vergangenen Wochen wurden die Graugansküken geboren – Gössel genannt. Eifrig zupfen die noch flugunfähigen Kleinen Gräser aus dem Boden – streng überwacht von Gans und Ganter. Meist grasen gleich mehrere Gänsefamilien gemeinsam – denn Gänse sind gesellig und warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Vor ihnen fliehen können die Wildvögel momentan allerdings nicht; denn ab Mitte Mai beginnt bei ihnen die Mauser. Dabei verlieren Graugänse ihre Schwungfedern. Die neuen Schwingen wachsen etwa neun Millimeter pro Tag. Bis das Gefieder vollständig erneuert ist, dauert es etwa fünf Wochen. So lange sind die Vögel flugunfähig.

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