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Hamburg,

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Hast du ’nen Vogel?

Vögel beobachten? Das ist doch was für Nerds, für Menschen mit grauen Haaren und beiger Funktionskleidung. Dieses Vorurteil war lange weit verbreitet – und sicherlich nicht ganz grundlos in der Welt. Aber derzeit ändert sich das Bild der Menschen, die in den Himmel starren: Birding heißt das Hobby nun, und es ist ein echter Trend geworden, auch und gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie teilen ihre Beobachtungen auf ihren Social-Media-Kanälen, treffen sich im Morgengrauen in städtischen Parks und organisieren „Ornicamps“.

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Klepelshagen,

Antonio Carraro übernimmt den Grünlanddienst

Ein Kollege mit Bodenhaftung

Gut Klepelshagen hat seit Kurzem einen neuen Mitarbeiter. Der Italiener trägt den klangvollen Namen Antonio Carraro TTR 4800, ist feuerrot und hat erstaunlich gute Bodenhaftung. Seine Aufgabe: die Kienbruchwiese als wertvollen Feuchtlebensraum erhalten. Dafür ist er mit spezieller Bereifung, Zwillingsrädern und einem schonenden Balkenmähwerk bestens gerüstet. Angeschafft haben wir den Traktor im Rahmen des Verbundprojekts „Gemeinsam für den Schreiadler“. Denn für den stark gefährdeten Greifvogel ist die Kienbruchwiese ein wichtiges Nahrungsgebiet.

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Hamburg,

Wie wir im Aschhorner Moor dem invasiven Drüsigen Springkraut Einhalt gebieten

Ausreißen für die Artenvielfalt

Hunderte Pflanzen, zwei Dutzend fleißige Hände, ein Ziel: Bei einer gemeinsamen Aktion unseres Flächenmanagement-Teams mit dem NABU Stade und weiteren Freiwilligen am 16. Juni 2026 im Aschhorner Moor sind zwölf Helferinnen und Helfer ausgerückt, um das invasive Drüsige Springkraut zu entfernen und die heimische Artenvielfalt zu schützen.

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Bei Hitze ist Moos der bessere Rasen

Ohne Moos ist nichts los – in unseren Wäldern, Mooren, Städten und auch im Garten. Gerade bei Hitze beweisen Moospolster, wie zäh sie sind – im Gegensatz zu Rasen. Der braucht regelmäßig Dünger, bei Trockenheit auch viel künstliche Bewässerung. Moos braucht davon nichts. Der Überlebenstrick der Moose: Im ausgetrockneten Zustand schalten sie ihren Stoffwechsel ganz einfach ab. Kommt Regen, reaktivieren die Überlebenskünstler ihn innerhalb weniger Minuten. Rasen dagegen stirbt in Dürrezeiten ab und muss neu eingesät werden.

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Hamburg,

Vorstand Klaus Hackländer begrüßt zum 12. Rotwildsymposium in Hamburg

Rothirsch-Lebensräume vernetzen und biologische Vielfalt stärken

Das Tier des Jahres 2026, der Rothirsch, lebt auf etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands – Rehe und Wildschweine kommen dagegen auf fast der gesamten Bundesfläche vor. Der Grund für die deutlich geringere Verbreitung sind dabei nicht die speziellen Lebensraumbedürfnisse des Rothirschs, sondern Gesetze und Verordnungen. Sie legen vor allem in den südlichen Bundesländern sogenannte Rotwildbezirke fest. Ausschließlich dort wird der Rothirsch geduldet. Die Folgen dieser Politik und Lösungsvorschläge wurden auf dem 12. Rotwildsymposium in Hamburg diskutiert.

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Hamburg,

Schwebfliege auf violett-blauer Blüte vor unscharfem Naturhintergrund

Verwechselt, verkannt, verblüffend vielfältig

Sie stehen mit bis zu 300 Flügelschlägen pro Sekunde in der Luft, können blitzschnell vorwärts, zurück oder sogar seitwärts schießen und ebenso plötzlich wieder abbremsen: Schwebfliegen sind wahre Flugkünstlerinnen. Jetzt im Frühsommer schwirren sie wieder zahlreich durch Gärten, Parks und Wiesen – oft unerkannt.

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Hamburg,

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Faszinierende Vielfraße

Schmetterlingsraupen sind bei vielen Menschen unbeliebt, denn sie gelten als nimmersatte Pflanzenschädlinge. Dabei sind sie mindestens genauso faszinierend und vielfältig wie die ausgewachsenen Falter. Gut getarnt oder auffällig bunt, vollkommen glatt oder stark behaart, mit Gabelschwanz oder extra langen Beinen – wir stellen einige besondere Exemplare vor.

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Hamburg/Klepelshagen,

Erdkröten (Bufo bufo), Jungtiere

Faszinierender Frosch- und Krötenregen

Mancherorts sieht es aus, als seien die Winzlinge vom Himmel gefallen: Im Juni verlassen tausende klitzekleine Jungfrösche und Kröten plötzlich wie auf ein unsichtbares Kommando hin ihre Geburtsgewässer. Nur zehn Millimeter klein, sehen sie aus wie Miniaturausgaben erwachsener Tiere. Denn ihre Metamorphose haben sie in den zwei bis vier Monaten Entwicklungszeit im Wasser abgeschlossen. Aus dem Laich – bei Kröten in Schnüren, bei Fröschen in Klumpen abgelegt – bildeten sich zuerst die Kaulquappen. Dann wuchsen Hinter- und Vorderbeine und die Kiemen wichen einer Lunge. Sobald dann der Schwanz vollständig zurückgebildet ist, krabbeln die fertigen Amphibien an Land. Das geschieht immer nahezu zeitgleich. Weil dann in einigen Regionen urplötzlich Tausende Miniaturamphibien auf dem Boden herumwuseln, spricht man im Volksmund auch vom Frosch- oder Krötenregen.

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Berlin,

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15. Naturerlebnistag der Deutschen Wildtier Stiftung

Auch in diesem Jahr waren unsere Spenderinnen und Spender eingeladen, beim Naturerlebnistag Schutzprojekte hautnah zu erleben, selbst tätig zu werden und direkt mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. 2026 waren wir in Berlin und haben uns dem Thema Stadtnatur gewidmet.

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Klepelshagen,

Die Studierenden mit Keschern im Einsatz auf der Suche nach Unken

Das Stiftungsgut als Freilandlabor

In welchen Gewässern fühlt sich die Rotbauchunke wohl? Wie ernährt sich der Fuchs? Welche Arten sind Nachmieter in Schwarzspechthöhlen? Wissen über Wildtiere kann man sich anlesen oder erlernen. So richtig greifbar wird es aber erst, wenn man es sich in der Natur erarbeitet. Diese Erfahrung machten im Mai Studierende der BOKU University Wien. Im Rahmen eines Wildtierforschungscamps untersuchten sie in Klepelshagen verschiedene Fragestellungen der Wildtierbiologie – und erlebten dabei alle Höhen und Tiefen der Freilandarbeit.

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