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Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Klepelshagen,

Wildkatze

Rückkehr nach zwei Jahrhunderten

200 Jahre lang galt die Europäische Wildkatze in Mecklenburg-Vorpommern als verschollen. Nun konnte erstmals ein Exemplar dieser scheuen Art in Vorpommern genetisch nachgewiesen werden – auf unseren Stiftungsflächen bei Strasburg. Es handelt sich um das derzeit nordöstlichste bekannte Vorkommen überhaupt innerhalb ihres europäischen Verbreitungsgebiets. Bislang gab es lediglich einen genetischen Nachweis aus dem Jahr 2024 im mecklenburgischen Müritz-Nationalpark – jener Region, aus der auch die letzte historisch dokumentierte Wildkatze des Bundeslandes aus dem Jahr 1812 stammt.

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Hamburg,

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Das perfekte Wildbienenhotel

Der Name „Wildbienenhotel“ passt eigentlich nur bedingt: Denn anders als wir Menschen checken die summenden Bestäuber in ihr Hotel nicht ein, um sich wie im Urlaub zu entspannen. Stattdessen wird hier hart gearbeitet: Die Wildbienenweibchen bauen Nestkammern, tragen Blütenpollen und Nektar für ihren Nachwuchs ein, mörteln Wände und manche Arten tapezieren sogar.

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Klepelshagen,

Kranich zwischen Schilf

Schlammige Frühlingsboten

Wenn Kraniche brüten, tragen sie eine besondere Tarnung: Sie bedecken ihren Rücken mit Schlamm und abgestorbenen Pflanzenresten, um sich ihrer Umgebung anzupassen. Unsere Ornithologen in Klepelshagen müssen deshalb ganz genau hinschauen, wenn sie für das jährliche Kranich-Monitoring auf unseren Stiftungsflächen unterwegs sind. Auf die Ergebnisse der Erfassung waren wir diesmal besonders gespannt: Hat sich der Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen Herbst auf den Bestand ausgewirkt?

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Hamburg,

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Augen auf für den Artenschutz

Der eine verrät sich durch sein Schnaufen, der andere durch frisch aufgeworfene Erdhaufen – und beide futtern gerne Regenwürmer: Igel und Maulwurf sind Deutschlands bekannteste Gartenbewohner. Aber wo sieht man sie überhaupt noch? Vom 15. bis 25. Mai gilt es, im eigenen Garten, auf Wiesen und in Parkanlagen genau hinzuschauen: Die Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ geht in die sechste Runde.

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Berlin,

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Wildbienen summen überall in Berlin

In allen zwölf Berliner Bezirken blüht und summt es. Das jüngste Wildbienen-Monitoring der Deutschen Wildtier Stiftung bestätigt erneut den großen ökologischen Wert der Stiftungs-Blühflächen in der Hauptstadt.

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Hamburg / Klepelshagen,

Kleiner als ein Bussard, das Männchen hellgrau (oben) und das Weibchen braun (unten), beide mit schwarzen Flügelspitzen und Eulengesicht – so lässt sich die Wiesenweihe beschreiben.

Der „Sky Dance“ der Wiesenweihe

Es ist ein Tanz der Extraklasse, der sich aktuell mancherorts am Himmel beobachten lässt: Mit dem von Ornithologen auch „Sky Dance“ genannten Flugmanöver werben männliche Wiesenweihen um ihre potenziellen Partnerinnen. Dabei schrauben sich die Vögel zunächst in Spiralen hoch in den Himmel, um dann wie ein fallendes Blatt wieder Richtung Boden zu segeln.

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Hamburg,

Schwarze Feldhamster sind neben Thüringen nur aus der Ukraine bekannt.

Thüringens Hamster tragen schwarz

Einst wurde er als Getreideschädling massiv verfolgt, heute setzt ihm die intensive Landwirtschaft zu, die seine Lebensräume in monotone Agrarflächen verwandelt: Der Feldhamster ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im thüringischen Buttelstedt liegt eines der letzten großen Vorkommen der Art, weil sie dort bislang auf besondere Weise geschützt wurde. Doch das könnte sich bald ändern.

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Hamburg,

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Europas Natur im Rampenlicht

Das kurze, turbulente Leben eines Tintenfischweibchens vor der Küste der Bretagne, das Hochzeitsritual der Teufelsrochen im Mittelmeer oder ein majestätischer Mönchsgeier über den Bergen der Extremadura: Das Kino der Wildtiere in der Hamburger HafenCity bringt spektakuläre Einsichten in das geheime Leben der Tiere auf die Leinwand. Jetzt gehen die European Wildlife Film Awards (EWFA) – Europas höchstdotierter Naturfilmwettbewerb – in ihre dritte Runde.

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Hamburg,

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Fünf gute Gründe, den Löwenzahn nicht auszustechen

Er taucht Wiesen in ein sattes Gelb und erobert als urbaner Überlebenskünstler selbst schmalste Asphaltfugen. Als Pusteblume kennt und liebt ihn jedes Kind. Doch der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) hat einen schlechten Ruf. Er wird meist als Unkraut gesehen. Viele halten ihn für nutzlos – dabei gibt es viele gute Gründe, ihn stehenzulassen.

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Klepelshagen,

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Wasser ist Leben

Auf den Flächen unseres Guts Klepelshagen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ehemalige Feuchtgebiete wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren haben wir großflächig Moore, Bruchwälder und zahlreiche Offenlandgewässer renaturiert, sodass artenreiche Biotope entstanden sind. Für viele Amphibien sind sie zu wichtigen Laichgewässern geworden, an denen jetzt im Frühjahr wieder reges Treiben herrscht.

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