Artikel

Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Hamburg,

teaserbild_wildbiene-im-anflug-2

Das perfekte Wildbienenhotel

Der Name „Wildbienenhotel“ passt eigentlich nur bedingt: Denn anders als wir Menschen checken die summenden Bestäuber in ihr Hotel nicht ein, um sich wie im Urlaub zu entspannen. Stattdessen wird hier hart gearbeitet: Die Wildbienenweibchen bauen Nestkammern, tragen Blütenpollen und Nektar für ihren Nachwuchs ein, mörteln Wände und manche Arten tapezieren sogar.

Weiter lesen

Hamburg,

Tags:

Graugans mit Gössel

Graugänse in der Mauser

Wer derzeit durch Parks und Grünanlagen spaziert, hat gute Chancen, ein besonderes Schauspiel beobachten zu können: Graugänse versammeln sich auf wassernahen Wiesen. In den vergangenen Wochen wurden die Graugansküken geboren – Gössel genannt. Eifrig zupfen die noch flugunfähigen Kleinen Gräser aus dem Boden – streng überwacht von Gans und Ganter. Meist grasen gleich mehrere Gänsefamilien gemeinsam – denn Gänse sind gesellig und warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Vor ihnen fliehen können die Wildvögel momentan allerdings nicht; denn ab Mitte Mai beginnt bei ihnen die Mauser. Dabei verlieren Graugänse ihre Schwungfedern. Die neuen Schwingen wachsen etwa neun Millimeter pro Tag. Bis das Gefieder vollständig erneuert ist, dauert es etwa fünf Wochen. So lange sind die Vögel flugunfähig.

Weiter lesen

Klepelshagen,

Kranich zwischen Schilf

Schlammige Frühlingsboten

Wenn Kraniche brüten, tragen sie eine besondere Tarnung: Sie bedecken ihren Rücken mit Schlamm und abgestorbenen Pflanzenresten, um sich ihrer Umgebung anzupassen. Unsere Ornithologen in Klepelshagen müssen deshalb ganz genau hinschauen, wenn sie für das jährliche Kranich-Monitoring auf unseren Stiftungsflächen unterwegs sind. Auf die Ergebnisse der Erfassung waren wir diesmal besonders gespannt: Hat sich der Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen Herbst auf den Bestand ausgewirkt?

Weiter lesen

Hamburg,

teaserbild_meldeaktion-igel-und-maulwurf

Augen auf für den Artenschutz

Der eine verrät sich durch sein Schnaufen, der andere durch frisch aufgeworfene Erdhaufen – und beide futtern gerne Regenwürmer: Igel und Maulwurf sind Deutschlands bekannteste Gartenbewohner. Aber wo sieht man sie überhaupt noch? Vom 15. bis 25. Mai gilt es, im eigenen Garten, auf Wiesen und in Parkanlagen genau hinzuschauen: Die Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ geht in die sechste Runde.

Weiter lesen

Berlin,

berliner-flache_altonaer-strasse-2021_anja-proske

Wildbienen summen überall in Berlin

In allen zwölf Berliner Bezirken blüht und summt es. Das jüngste Wildbienen-Monitoring der Deutschen Wildtier Stiftung bestätigt erneut den großen ökologischen Wert der Stiftungs-Blühflächen in der Hauptstadt.

Weiter lesen

Hamburg / Klepelshagen,

Kleiner als ein Bussard, das Männchen hellgrau (oben) und das Weibchen braun (unten), beide mit schwarzen Flügelspitzen und Eulengesicht – so lässt sich die Wiesenweihe beschreiben.

Der „Sky Dance“ der Wiesenweihe

Es ist ein Tanz der Extraklasse, der sich aktuell mancherorts am Himmel beobachten lässt: Mit dem von Ornithologen auch „Sky Dance“ genannten Flugmanöver werben männliche Wiesenweihen um ihre potenziellen Partnerinnen. Dabei schrauben sich die Vögel zunächst in Spiralen hoch in den Himmel, um dann wie ein fallendes Blatt wieder Richtung Boden zu segeln.

Weiter lesen

Hamburg,

Schwarze Feldhamster sind neben Thüringen nur aus der Ukraine bekannt.

Thüringens Hamster tragen schwarz

Einst wurde er als Getreideschädling massiv verfolgt, heute setzt ihm die intensive Landwirtschaft zu, die seine Lebensräume in monotone Agrarflächen verwandelt: Der Feldhamster ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im thüringischen Buttelstedt liegt eines der letzten großen Vorkommen der Art, weil sie dort bislang auf besondere Weise geschützt wurde. Doch das könnte sich bald ändern.

Weiter lesen

Hamburg,

2025_ewfa-3_-istock-byrdyak

Europas Natur im Rampenlicht

Das kurze, turbulente Leben eines Tintenfischweibchens vor der Küste der Bretagne, das Hochzeitsritual der Teufelsrochen im Mittelmeer oder ein majestätischer Mönchsgeier über den Bergen der Extremadura: Das Kino der Wildtiere in der Hamburger HafenCity bringt spektakuläre Einsichten in das geheime Leben der Tiere auf die Leinwand. Jetzt gehen die European Wildlife Film Awards (EWFA) – Europas höchstdotierter Naturfilmwettbewerb – in ihre dritte Runde.

Weiter lesen

Hamburg,

hummel-loewenzahn-anja-proske_klein

Fünf gute Gründe, den Löwenzahn nicht auszustechen

Er taucht Wiesen in ein sattes Gelb und erobert als urbaner Überlebenskünstler selbst schmalste Asphaltfugen. Als Pusteblume kennt und liebt ihn jedes Kind. Doch der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) hat einen schlechten Ruf. Er wird meist als Unkraut gesehen. Viele halten ihn für nutzlos – dabei gibt es viele gute Gründe, ihn stehenzulassen.

Weiter lesen

Klepelshagen,

headermotiv_renaturierte-feuchtgebiete_michael-tetzlaff

Wasser ist Leben

Auf den Flächen unseres Guts Klepelshagen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ehemalige Feuchtgebiete wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren haben wir großflächig Moore, Bruchwälder und zahlreiche Offenlandgewässer renaturiert, sodass artenreiche Biotope entstanden sind. Für viele Amphibien sind sie zu wichtigen Laichgewässern geworden, an denen jetzt im Frühjahr wieder reges Treiben herrscht.

Weiter lesen