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Hamburg,

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Fünf gute Gründe, den Löwenzahn nicht auszustechen

Er taucht Wiesen in ein sattes Gelb und erobert als urbaner Überlebenskünstler selbst schmalste Asphaltfugen. Als Pusteblume kennt und liebt ihn jedes Kind. Doch der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) hat einen schlechten Ruf. Er wird meist als Unkraut gesehen. Viele halten ihn für nutzlos – dabei gibt es viele gute Gründe, ihn stehenzulassen.

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Hamburg,

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Der Feldhase ist ein Überlebenskünstler

Osterzeit ist Feldhasenzeit. Mit ein bisschen Glück sind die faszinierenden Wildtiere zurzeit gut auf Feldern und Wiesen zu beobachten. Und wer genau hinsieht, erkennt die eine oder andere Superkraft bei ihnen: Als Fluchttiere sind sie ständig auf der Hut und können die Ohren unabhängig voneinander wie Antennen in alle Richtungen drehen. So nehmen sie jedes Geräusch wahr und erkennen herannahende Gefahren frühzeitig. Müssen sie fliehen, erreichen sie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde – damit sind sie rund 35 Stundenkilometer schneller als der 100-Meter-Weltrekordhalter Usain Bolt. Mit ihren kräftigen, langen Hinterbeinen springen Feldhasen zudem knapp drei Meter weit und drei Meter hoch. Durch ihr flexibles Rückgrat können sie rasante Haken schlagen.

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Winterlandschaft

Eiswinter setzt Wildtieren zu

Der Winter zeigt sich derzeit von seiner harten Seite: Schnee und Eis bedecken die Böden, in manchen Regionen kommt starker Wind dazu. Für viele Wildtiere bedeutet das eine ernste Gefahr. Gefrorene Böden und Gewässer erschweren die Nahrungssuche, die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen rauben den Tieren wertvolle Energiereserven. Menschen sollten daher möglichst viel Rücksicht nehmen und Wildtiere nicht zusätzlich in kräftezehrenden Stress versetzen.

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Mehrjährige, artenreiche Wildpflanzenmischungen bieten die Möglichkeit von Biomasse und Biodiversität auf einer Fläche

Maisdeckel für Biogas muss bleiben

Mehr Bioenergie aus Mais – mehr Umweltschutz? Ganz so leicht ist es leider nicht: Monokulturen gefährden die Artenvielfalt. Zum Glück gibt es eine Alternative.

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Hamburg,

Besonders im Frühjahr, bis Ende April, ist bei Hasens Hauptpaarungszeit: Dann jagen Hase und Häsin einander und teilen gegenseitige Boxhiebe aus.

Weiße Hasen: nicht unschuldig, sondern kämpferisch

Unschuldig in der Kunst, bedroht in der Natur: Das berühmte Gemälde „Madonna mit dem weißen Kaninchen“ von Tizian zeigt Maria mit dem Jesuskind, begleitet von der heiligen Katharina von Alexandrien – mit einem weißen Kaninchen im Vordergrund. Das Bild, um 1530 entstanden, hängt heute im Louvre in Paris. Doch warum ist ein Kaninchen auf einem religiösen Renaissance-Gemälde zu finden?

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Klepelshagen,

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Osterhasen gesucht

Nur noch gut zwei Wochen, dann ist Ostern. Pünktlich zum Fest hat sich unser Team in Klepelshagen wie jedes Jahr die Frage gestellt: Wie steht es eigentlich um den Osterhasen? Bei der traditionellen Frühjahrszählung haben die Kollegen die Augen nach dem Langohr und anderen Wildtieren offengehalten.

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Früher war er in Mooren und auf Feuchtwiesen zu finden, heute brütet der Kiebitz (Vanellus vanellus) auf Äckern und Wiesen. Sein Bestand ist stark gefährdet.

Jetzt schon Bodenbrüter und Junghasen retten

Wer in diesen Tagen mit offenen Ohren an Wiesen und Weiden vorbeispaziert, kann den Gesang der Feld- und Heidelerchen schon hören. Mit etwas Glück lässt sich sogar ein Kiebitz entdecken, der aus seinem Winterquartier zurück ist. Die Balz der Bodenbrüter ist in vollem Gang, und schon bald beginnt die Brutzeit. Zeitgleich starten die Landwirte mit schwerem Gerät ihre arbeitsintensive Frühjahrssaison – ein gefährliches Aufeinandertreffen.

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Jungwildrettung dank ehrenamtlicher Helfer

Der Frühling naht und mit ihm die erste Mahd des Jahres. Um Bodenbrüter und Jungtiere vor Mähwerken zu schützen, sind jedes Jahr ehrenamtliche Rettungsteams im Einsatz. Eine aktuelle Umfrage unter den Rettern zeigt den Erfolg der Maßnahmen.

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Hamburg,

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Laufen, springen, schwimmen

Von morgen an dreht sich bei den Olympischen Spielen wieder alles um Rekorde: Höher, schneller, weiter! Doch viele menschlichen Bestleistungen sind nichts im Vergleich zu den Fähigkeiten der heimischen Tiere.

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Hamburg,

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Verpasste Chance für den Feldhasen

Vom Gewinner zum Verlierer in einem Jahr – so schnell dreht sich der Wind auf europäischen und damit auch auf deutschen Feldern: Während die Zeiten für den Feldhasen gerade noch rosig schienen, sieht es nun eher wieder düster aus für das Langohr. Denn auf Druck der europaweiten Bauernproteste hat die EU ihren Mitgliedstaaten freigestellt, die vorgesehene Pflicht zur Stilllegung von vier Prozent Ackerfläche auch durch eine Ansaat naturschutzfachlich weitestgehend wertloser Eiweißpflanzen oder Zwischenfrüchte zu erfüllen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat dieses Angebot prompt angenommen. Gleichzeitig hat er es versäumt, die Anreize für andere Naturschutzmaßnahmen in der Feldflur als Ausgleich zu erhöhen.

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