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Hamburg / Taubergießen,

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Wilde Weiden sind ein Erfolgsmodell im Artenschutz

Ursprünglich sollte der Tag des Artenschutzes am 3. März dazu beitragen, den Handel mit seltenen exotischen Tieren und Pflanzen einzuschränken. Längst gilt dieser Gedenktag – erstmals 1973 begangen – auch für heimische Wildtiere, ihren Schutz und die Bewahrung ihrer Lebensräume. Eines der zahlreichen Artenschutzkonzepte ist das der sogenannten „Wilden Weiden“.

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Klepelshagen/Hamburg,

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Eröffnung des Fledermausgartens Gehren

Gehren hat eine neue Natur-Attraktion: den Fledermausgarten Gehren. Kinder wie Erwachsene sind willkommen, auf dem Gelände der Deutschen Wildtier Stiftung in die Welt der seltenen und bedrohten Fledermäuse einzutauchen. Am 23. Juni 2023 wurde der Fledermausgarten mit zahlreichen Gästen, darunter Fledermausexperten aus ganz Deutschland, eingeweiht.

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Klepelshagen,

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Winterzählung im Fledermausgarten Gehren

Viele Keller und andere potenzielle Winterquartiere der Fledermäuse sind in Deutschland mittlerweile versiegelt. Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich dafür ein, dass die Tiere trotzdem Orte zum Überwintern finden. So haben wir zum Beispiel im Fledermausgarten Gehren den Keller eines abgerissenen Plattenbaus für sie hergerichtet. Mit Erfolg – bei der diesjährigen Winterzählung konnten wir bereits fünf Fransenfledermäuse und neun Braune Langohren erfassen.

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Hamburg,

Große Mausohren (Myotis myotis) mit Näherungssensoren Foto: Dr. Simon Ripperger

Die Wanderungen der Großen Mausohren

Der Biologe Dr. Simon Ripperger ist der aktuelle Forschungspreisträger der Deutschen Wildtier Stiftung. Als Teil einer interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe hat er die Entwicklung eines vollautomatisierten Tracking-Sensornetzes vorangetrieben, das es ihm erlaubt, das Sozialverhalten in Fledermauskolonien minutiös zu dokumentieren. Damit versucht er, eine bislang ungeklärte Frage zu beantworten: Wie lernt eine neue Fledermaus-Generation, wo ergiebige Jagdgründe und die über viele Generationen genutzten Quartiere des Wochenstubenverbandes zu finden sind? Hier ist sein Bericht über die Arbeit zum Verständnis der Kommunikation der Großen Mausohren:

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Hamburg,

Haselmaus (Muscardinus avellanarius), schläft Foto: © imageBROKER.com / Farina Graßmann

Was ist eigentlich Winterschlaf?

Wenn es draußen kalt ist und die Nahrung knapp wird, legen sich viele Wildtiere in ihre gut gepolsterten Nester, Höhlen oder Baue, fangen an zu schnarchen und schlafen entspannt einfach mal bis April durch. Klingt wie im Märchen – und ist auch eins. Denn mit einem normalen, erholsamen Schlaf hat der Winterschlaf der Wildtiere nichts zu tun. Er ist für sie eine effiziente Strategie, um eine lange Zeit ohne Nahrung und unter ungünstigen Witterungsbedingungen zu überleben.

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Hamburg,

Totholz und alte Bäume, hier in Rechlin, sind für Fledermäuse wichtig (Foto: Deutsche Wildtier Stiftung)

Mops gefunden

Mopsfledermäuse sind stille Jäger, die nur etwas größer als ein menschlicher Daumen sind. Ihre Beute, vor allem Nachtfalter, entdecken sie mithilfe von Ultraschallrufen, die für den Menschen nicht hörbar sind. Aber mit der richtigen Technik kommen Wissenschaftler den nachtaktiven Tieren auf die Spur, wenn diese zwischen Baumwipfeln und an Waldrändern auf Beutefang gehen. Mithilfe solcher sogenannten Batcorder, die die Rufe der Tiere aufzeichnen, konnte die Deutsche Wildtier Stiftung zusammen mit dem Institut für Tierökologie und Naturbildung die in Deutschland seltene und stark bedrohte Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) auf gleich zwei ihrer Flächen des Nationalen Naturerbes (NNE) in Mecklenburg-Vorpommern aufspüren.

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Hamburg,

Großes Mausohr © imageBROKER.com / Franz Christoph Robiller

Süßes oder Saures?

Unsere heimischen Fledermäuse ernähren sich hauptsächlich von Insekten, die im Winter Mangelware sind. Deshalb halten die fliegenden Säugetiere Winterschlaf. Das fortschreitende Insektensterben führt dazu, dass Fledermäuse auch im Frühjahr wenig zu futtern finden.

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Hamburg,

Mopsfledermaus (Foto: imagebroker.com)

Wo lebt die Mopsfledermaus?

Die Deutsche Wildtier Stiftung geht auf Fledermaussuche. Wenn eine Mopsfledermaus zwischen Baumwipfeln und an Waldrändern Kleinschmetterlinge jagt und dabei Ultraschallrufe zur Orientierung ausstößt, zeichnen Forscher diese Töne mit sogenannten Batcordern auf. An zwei Standorten in der Naturerbefläche Rechlin der Deutschen Wildtier Stiftung konnten so bereits Mopsfledermäuse nachgewiesen werden.

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Hamburg,

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Seltene Mopsfledermaus in der Naturerbefläche Rechlin nachgewiesen

Erster Erfolg im Projekt zum Schutz der Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus): Auf der Naturerbefläche Rechlin konnte die stark gefährdete Art nachgewiesen werden.

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Gut Klepelshagen,

Mini-Batcorder

Was machen Mini-Batcorder in Klepelshagen?

Mithilfe von sogenannten Mini-Batcordern sind wir seit Anfang Juli Mops-, Rauhaut- und Zwergfledermaus auf der Spur.

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