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Hamburg, 05. April 2022

Hirschkuh mit Kalb (Cervus elaphus) im Wald  © imageBROKER.com / Kurt Kracher

Brandenburg will auf Tier- und Artenschutz bei der Jagd verzichten

Der Brandenburger Umwelt- und Landwirtschaftsminister Axel Vogel hat einen Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz vorgelegt, das „den Wildbestand in Brandenburg reduzieren und damit den ökologischen Waldumbau“ vorantreiben solle. Unerwähnt bleibt in der Ankündigung des Entwurfs allerdings, dass zur Erreichung dieses Ziels der Tierschutz bei der Jagd in Teilen abgeschafft werden und der Artenschutz forstwirtschaftlichen Belangen weichen soll.

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Hamburg, 05. Oktober 2021

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Foto Copyright (c) Manfred Sattler / ArcoImages / Minden Pictures

Einmal top, sonst nur Flop

Nachdem es Kritik von vielen Naturschützern hagelte, vor allem in Bezug auf den zu schwachen Schutz von Elterntieren, besserte das Bundesland Niedersachsen seinen ersten Entwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes nach. Diese geänderte Fassung ist aber weder für Wildtier noch für Mensch richtig gut. Dr. Andreas Kinser erklärt, warum.

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Hamburg, 27. September 2021

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Rothirsch (Cervus elaphus), Rehkitz auf Wiese © imageBROKER.com / Christina Krutz

Online-Vortrag zum Risiko von Kälberwaisen auf Bewegungsjagden

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich seit ihrem Bestehen für eine Jagd ein, durch die die überlebende Population möglichst tiergerecht leben kann. Mit Blick auf die Rotwildjagd bedeutet dies zuallererst, dem biologisch so wichtigen Muttertierschutz gerecht zu werden. Um zu überprüfen, wie hoch das Risiko des Verwaisens von Rotwildkälbern auf Bewegungsjagden ist, hat die Deutsche Wildtier Stiftung eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun in einem Online-Vortrag erstmals vorgestellt werden.

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Hamburg, 19. März 2021

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Rotwild / Foto: Thomas Martin

Muttertierschutz ist nicht verhandelbar

In dem Gesetzentwurf für ein neues Niedersächsisches Jagdgesetz sind Vorschläge für einen Umgang mit unseren heimischen Wiederkäuern wie Reh- und Rotwild enthalten, die aus Sicht der Deutschen Wildtier Stiftung nicht zu akzeptieren sind.

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Hamburg, 17. September 2018

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Mangelnder Tierschutz im Staatsbetrieb Sachsenforst

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat in ihrer „Bad Driburger Erklärung“ Rahmenbedingungen und jagdpraktische Empfehlungen für eine wirkungsvolle Rotwildreduktion unter Berücksichtigung des Tierschutzes formuliert. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, dass Rotwildreduktion niemals Dauerzustand sein darf, sondern als ein zeitlich und räumlich begrenztes Projekt verstanden werden muss. Beim Staatsbetrieb Sachsenforst scheint das anders gehandhabt zu werden.

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Hamburg, 13. Juli 2018

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Referenten des 9. Rotwildsymposiums (v.r.n.l: Josef Zandl, Dr. Friedrich Völk, Reinhild Gräber, Hubert Kapp, Michael Hock, Hilmar Frhr. v. Münchhausen, Burkhard Stöcker, Peter Lohner, Prof. Dr. Dr. Sven Herzog, PhD Sebastian Vetter, Dr. Andreas Kinser, nicht im Bild: Dr. Petrak Michael, Bernd Bahr, Gundolf Bartmann, Clemens Frhr. von Oer, 
Dr. Wölfing Benno).

Bad Driburger Erklärung

Die Bad Driburger Erklärung in Folge des 9. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung 2018 gibt Empfehlung zur Reduktion von Rotwildbeständen unter Einhaltung des Tierschutzes an die Hand.

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Hamburg, 26. Juni 2018

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Der Rothirsch in der Überzahl

Die Reduktion überhöhter Rotwildpopulationen ist eine viel anspruchsvollere Aufgabe als die „normale“ Jagd, bei der Wild nachhaltig genutzt wird. Vor allem Tierschutzaspekte müssen konsequent berücksichtigt werden.

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