Erstes Unwetter überstanden

Michael Tetzlaff von der Deutschen Wildtier Stiftung in Mecklenburg-Vorpommern betreut mit viel Herzblut unser Schutzprojekt zur Wiederansiedlung der Trauerseeschwalbe. Im Tagebuch gewährt er spannende Einblicke in das Geschehen auf dem Hinterwiesenweiher.

Klepelshagen, 31. Mai 2016

Das erste große Sommerunwetter mit Starkregen, Gewitter und Sturmböen ist über Klepelshagen und der Trauerseeschwalbenkolonie hinweggezogen. Solche starke Wetterunbilden können in solchen Vogelkolonien große Verluste hervorrufen. In den vergangenen Jahren gab es solche Ereignisse auch am Hinterwiesenweiher bei denen einige Gelege und Jungvögel verunglückten. Hierbei kommt es aber im Gegensatz zum Raubsäugerereignis nicht zum Totalverlust. Das gestrige Unwetter hat unsere Kolonie dank optimaler Nistplattformen gut überstanden. Kein Gelegeverlust ist zu beklagen. Die heutige Zählung ergab folgendes hoch erfreuliches Ergebnis: 52 Brutpaare mit insgesamt 132 Eier die sich wie folgt zusammen setzen: 5x1 Ei, 21x 2 Eier, 27x 3 Eier und als Besonderheit 1 x 4 Eier!! Damit sind wohl alle Vollgelege da und das Warten auf die ersten Jungvögel beginnt.

Heute gesehen: Ein vierbeiniger Besucher in unserer Kolonie - ein Reh. Zum Glück Vegetarier ;)

Der Hinterwiesenweiher hat das Unwetter gut überstanden.
Trauerseeschwalbe mit ausgebreiteten Flügeln

Trauerseeschwalbe

Die Trauerseeschwalbe ist eine Verwandte der Möwen. Sie brütet in flachen Seen oder Flussauen. Den Winter verbringen sie vor der Küste Westafrikas.

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Trauerseeschwalbe

Trauerseeschwalbe – Brutinseln als letzte Rettung

Die Trauerseeschwalbe ist in Deutschland extrem bedroht. Wir unterhalten ihre größte künstliche Brutkolonie in Mecklenburg-Vorpommern.

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Spenden für die Trauerseeschwalbe

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Helfen Sie uns, die Trauerseeschwalbe und ihren Lebensraum zu schützen! Mit 45 Euro schenken Sie einem Brutpaar eine Insel.

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