Windkraft im Wald - NEIN DANKE!

Deutsche Wildtier Stiftung will mit neuem Aufkleber Bürgerproteste unterstützen

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Deutsche Wildtier Stiftung will mit neuem Aufkleber Bürgerproteste unterstützen

Hamburg, 10. Juli 2018

Viele Millionen Menschen steckten sich die Anstecker ans T-Shirt oder beklebten die Heckscheiben ihrer Autos mit der Botschaft: „Atomkraft – NEIN DANKE!“ Nach dem Reaktorunfall von Fukushima (Japan) im Jahre 2011 wurden in Deutschland diese Aufkleber obsolet, denn die Bundesregierung läutete die sogenannte „Energiewende“ ein und propagierte Windkraft als Allheilmittel. „Viel zu häufig wird mit einem Federstrich beim Bau von Windkraftanlagen gegen das Wohl der Wildtiere entschieden“, kritisiert Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung.

Rund 1000 Bürgerinitiativen in Deutschland aktiv

Natur- und Artenschutz braucht eine Lobby

Doch der Widerstand der Bürger wächst: Weit über 1000 Bürgerinitiativen kämpfen mittlerweile gegen den Wildwuchs von Wildkraftanlagen. „Gerade im Wald kollidieren wirtschaftliche Interessen der Windenergielobby mit dem Natur- und Artenschutz“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. In guter alter Protest-Tradition hat die Deutsche Wildtier Stiftung jetzt einen Aufkleber aufgelegt, der verkündet: „Windkraft im Wald – NEIN DANKE“.
„Weil Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf geschützte Arten wie Fledermäuse und Rotmilane errichtet werden und sich die Politik im Interesse der Windkraftlobby jeden Tag über das Tötungs- und Verletzungsverbot von Wildtieren hinwegsetzt, dürfen Bürgerproteste nicht ungehört bleiben“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt. Bis zu fünf Aufkleber können kostenlos bei der Deutschen Wildtier Stiftung angefordert werden. Wer 20 Aufkleber bestellt, bezahlt eine Schutzgebühr von zwei Euro.

Sie können den Aufkleber hier bestellen (bitte für die Adresseingabe ganz nach unten runterscrollen)

Wenn WEA höher wird als der Kölner Dom ...

Pro Jahr sterben rund 12.000 Greifvögel - unter ihnen bedrohte Arten – und rund 250.000 Fledermäuse durch Windenergieanlagen. Mittlerweile bestimmen über 25.000 Windkraftanlagen bundesweit das Landschaftsbild. Moderne Windkraftanlagen überragen mit einer Höhe von bis zu 200 Metern den Kölner Dom, der „nur“ 158 Meter hoch ist. Die bis zu 60 Meter langen Rotoren durchpflügen den Himmel dabei auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Die Spitzen der Rotoren erreichen mit über 200 km/h die Geschwindigkeit eines Sportwagens; für viele Vögel und Fledermäuse ist das eine Todesfalle!

Fledermaus tot durch Barotrauma unter einem Windrad  (Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung)
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