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Hamburg, 15. Februar 2024

Erdkrötenweibchen mit einem Männchen auf dem Rücken Foto: Michael Tetzlaff

Kröten, Frösche und Molche gehen jetzt in ganz Deutschland auf Partnersuche

Das Wetter treibt sie aus ihren Verstecken: Bei nasser Witterung und einer nächtlichen Bodentemperatur von mindestens fünf Grad erwachen Frösche, Kröte und Teichmolche aus der Winterstarre und beginnen die Wanderung zu ihren Laichgewässern. Die sind durch Dauerregen und Hochwasser derzeit gut gefüllt.

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Rehkitz - Foto: Michael Tetzlaff

Umfrage zur Jungwild-Rettung gestartet

Deutsche Wildtier Stiftung, Deutsche Wildtierrettung und DJV wollen Einsätze für Rehkitze und Wiesenvögel weiter verbessern. Online-Abfrage für den Tier- und Artenschutz geht bis zum 31. März 2024.

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Hamburg, 13. Februar 2024

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Spechte sind laut und schlau

Zur Zeit hören aufmerksame Spaziergänger im Wald die Trommelwirbel des Schwarzspechts, denn ab Mitte Februar beginnt die Balzzeit des Vogels aus der Unterfamilie der Echten Spechte.

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Hamburg, 01. Februar 2024

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Segensreiches Hochwasser

Hochwasser und Dauerregen haben vielen Menschen in den letzten Monaten schwer zu schaffen gemacht. Viele kämpfen noch immer mit den Folgen. Zahlreiche Wildtiere starben. Dennoch gibt es Gewinner in der Natur – die tierischen Bewohner von Feuchtgebieten. Sie stehen am 2. Februar im Fokus: am Tag der Feuchtgebiete – dem Jahrestag der Ramsar-Konvention von 1971, einem Übereinkommen über den Erhalt der Lebensräume von Wasser-, Wat- und Wiesenvögeln.

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Klepelshagen, 29. Januar 2024

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Die Robbe, die aus dem Norden kam

Seltener Besuch im Stettiner Haff: Ende Dezember tauchte eine Ringelrobbe (Pusa hispida) im Hafen von Mönkebude auf. Die kälteliebende Art lebt eigentlich in der Arktis und im nördlichen Teil der Ostsee. Bei ihrem Abstecher zu uns in den Süden genoss sie den Fischreichtum im Hafenbecken – und rief Naturfreunde und Schaulustige auf den Plan. Mit dabei war Michael Tetzlaff, der von Klepelshagen einen kurzen Weg nach Mönkebude hatte. Seine Fotos zeigen, woher die Art ihren Namen hat und wem die Robbe in dem kleinen Fischereihafen begegnete.

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Hamburg, 22. Januar 2024

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Wir begrüßen den neuen Patenkindergarten für Niedersachsen

Am Mittwoch, den 17. Januar 2024, wurde der Waldkindergarten Bückeberg-Wichtel in Stadthagen als neuer Patenkindergarten der Deutschen Wildtier Stiftung für das Bundesland Niedersachsen willkommen geheißen. Dominik Zurloh, Bereichsleiter der DRK-Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover gGmbH, Katja Kranz, Leiterin des Waldkindergartens, und Erzieherin Giulianna Rosenstock nahmen die Patenschaftsplakette unter dem Applaus von Eltern und Kindern entgegen. Ilona Jentschke, Leiterin des Projekts Patenkindergärten der Deutschen Wildtier Stiftung, zeigte sich glücklich über den neuen Partner im Netzwerk.

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Hamburg, 12. Januar 2024

Wildkatze im Schneeregen Foto: M. Radloff

Verpaarungen mit Hauskatzen gefährden Wildkatzen

Die Wiederausbreitung der Europäischen Wildkatze (Felis silvestris) in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Gründe dafür sind unter anderem einige milde Winter in Folge und die Auflichtung von dunklen Nadelwäldern zum Beispiel durch Stürme der rund letzten 20 Jahre. Durch sie sind viele Versteckmöglichkeiten wie unaufgeräumte Lichtungen entstanden, in denen Wildkatzenmütter bevorzugt ihre Jungen aufziehen. Auch der Bau weiterer Querungshilfen wie Wildbrücken an Schnellstraßen hat vermutlich zur Ausbreitung der Art beigetragen – wandernde Wildkatzen sind stark gefährdet durch den Straßenverkehr.

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Rothirsch im Wasser – Foto: Thomas Martin

Hochwasser-Touristen gefährden Wildtiere

Die Hochwasserlage ist angespannt: In Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen laufen die Gewässer über. In Dresden soll die Sechs-Meter-Marke an der Elbe überschritten werden. Im Landkreis Celle steht das Wasser stellenweise bis zu einem halben Meter hoch. Der Schaden und das Leid von Anwohnern und Nutz- wie auch Haustieren in den betroffenen Gebieten ist riesig. Aber auch die Wildtiere müssen kämpfen. Wie retten sich die Wildtiere vor Überschwemmungen und Dauernass?

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Kranich mit Küken (Grus grus) – Foto: Arco Images

Gute Nachrichten aus dem Natur- und Artenschutz

Überraschende Nachweise eines stark bedrohten Waldbewohners, seltene Wildbienen mitten in der Stadt und fliegende Edelsteine im Moor: Die Artenschützer der Deutschen Wildtier Stiftung hatten 2023 trotz vieler schlechter Entwicklungen im Natur- und Artenschutz auch Anlass zu Freude und Optimismus.

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Hamburg, 20. Dezember 2023

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Wolf– Foto: Robert Krickl

Deutsche Wildtier Stiftung begrüßt Vorstoß der EU-Kommission, den Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen

Die Europäische Kommission hat heute einen Beschlussvorschlag vorgelegt, der zum Ziel hat, den Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen. Grundlage seien Ergebnisse einer Untersuchung zum Status des Wolfs in der EU. Die Deutsche Wildtier Stiftung begrüßt diese Initiative der EU-Kommission. Der Wolf ist ein faszinierendes Wildtier, das bis vor gut 100 Jahren noch in Deutschland verbreitet war, aber durch den Menschen ausgerottet wurde. Dass er sich wieder hier ansiedeln konnte, ist ein erfreulicher Erfolg des Artenschutzes. Das derzeitige exponentielle Wachstum der europäischen Population ist bemerkenswert – führt aber auch zu Konflikten, unter anderem mit Weidetierhaltern. Nur wenn die aus Sicht des Naturschutzes erwünschte extensive Beweidung weiterhin möglich ist, hat der Wolf langfristig die Akzeptanz, die ihn gleichzeitig schützt.

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