Was blüht uns da?

Der Rückgang der Insektenwelt ist dramatisch. Wir wollen eintönige Ackerflächen in summende Lebensräume verwandeln.

header_wasbluehtunsda-1

Ziel des Rotary Clubs Ahrensburg und der Deutschen Wildtier Stiftung ist es, andere Clubs, Organisationen oder auch Privatpersonen zu finden, die eine geeignete Fläche und eine zweckgebundene Spende zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit unserem Know-how entstehen daraus Lebensräume für Schmetterlinge, Wildbienen und Co.

Hamburg, 25. November 2019

In den letzten 15 Jahren ist die Insektenpopulation um rund 70 Prozent zurückgegangen – über die Hälfte der bei uns heimischen Wildbienen steht bereits auf der Roten Liste. Denn die Landschaft hat sich in weiten Teilen Deutschlands sehr stark verändert. Vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft führt zum Verlust strukturreicher Lebensräume und zum Rückgang an Blühpflanzen. Wertvolle Nisthabitate wie Sandwege, alte Hecken, Totholz- oder Steinhaufen sind in vielen Regionen Deutschlands verschwunden. Neben Wildbienen sind auch zahlreiche weitere Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Schwebfliegen von dem Verlust natürlicher Strukturen betroffen und dramatische Bestandsrückgänge sind die Folge. Gemeinsam mit unseren Landwirten müssen wir dafür sorgen, dass Blühflächen geschaffen werden, die Insekten als Nahrungsquelle dienen können.

Wir bringen Landwirte und Naturfreunde zusammen

-

Ziel des Rotary Clubs Ahrensburg und der Deutschen Wildtier Stiftung ist es, Lebensraum für Schmetterlinge, Wildbienen und Co. zu schaffen. Wir suchen andere Clubs, Organisationen oder auch Privatpersonen, die:
• eine mindestens 5.000 m² große Ackerfläche zur Verfügung stellen können, die für drei Jahre zum Insektenparadies werden soll, und die gleichzeitig
• 35 Cent pro Quadratmeter an die Deutsche Wildtier Stiftung spenden.

Mit Ihrer zweckgebundenen Spende kümmern wir uns um die Ansaat der Blühflächen und ihre Pflege! Rufen Sie uns an unter 040-9707 869-0 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@DeutscheWildtierStiftung.de

Jeder kann helfen. Im Kleinen ...

Wir alle können dem Insektenrückgang etwas entgegensetzen, wenn wir in ganz Deutschland, besser noch in ganz Europa, kleine, aber zahlreiche Initiativen zum Schutz der Wildbienen starten. Jeder, der einen Garten besitzt, kann durch bienenfreundliche Sträucher, Obstbäume sowie blühende Stauden und Kräuter etwas tun. Die „grünen Wüsten“ eines kurz geschnittenen Rasens, umrandet von immergrünen Sträuchern wie Rhododendron und Kirschlorbeer, sollten der Vergangenheit angehören.

… oder im Großen

Gemeinsam mit dem Rotary Club Ahrensburg hat die Deutsche Wildtier Stiftung vor den Toren der Großstadt Hamburg Nahrungsflächen für Wild- und Honigbienen sowie Schmetterlinge geschaffen. Auf 33.000 m² wurden im Ort Oetjendorf im Frühjahr 2018 über 40 verschiedene Pflanzenarten ausgesät, die im Sommer in voller Blüte stehen. Auch ein „5-Sterne-Wildbienenhotel“ wurde aufgestellt und gewährleistet genügend Nachkommen. Das Projekt ist ein gelungenes Modell für gemeinschaftlich initiierte „Wildbienenweiden“ bundesweit.

Nahaufname einer Wildbiene

Wildbienen

Wildbienen sind wichtige Bestäuber und leisten einen enormen ökologischen und ökonomischen Beitrag für Mensch und Natur.

Zum Steckbrief
lebensraum-sichern_wildblumenwiese

Spenden

Alle Spendengelder werden in voller Höhe ohne Abzug von Verwaltungskosten und Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit für Wildtier- und Naturschutzprojekte verwendet.

Jetzt Spenden
anthidium-manicatum-1-k-nast_cse

Wildbienen Projektwebsite

Wildbiene.org ist unsere Plattform rund um den Wildbienenschutz. Hier halten wir Sie über den Fortschritt unserer Projekte in Hamburg, Berlin und München auf dem Laufenden.

Zur Website