Hamburg,
Beim Vögel füttern das Wasser nicht vergessen!
Wer frisst, muss auch trinken. Darum ans Futterhaus für Vögel auch immer eine Schale Wasser stellen.
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Wer frisst, muss auch trinken. Darum ans Futterhaus für Vögel auch immer eine Schale Wasser stellen.
Hat der Winter Deutschland im Griff, sind die Insektenfresser unter den gefiederten Fliegern wie Schwalben, Grasmücken oder Rohr- und Laubsänger längst Richtung Süden davongeflogen. Doch nicht alle Vögel sind weg! Im Wald und in der Feldflur, in städtischen Parkanlagen und auf Friedhöfen hört man sie zwitschern und singen. Darunter sind nicht nur einheimische Arten wie der Zaunkönig, sondern auch Wintergäste aus dem Hohen Norden.
Futterglocken sind schnell und einfach gemacht. Schon in 30 Minuten können Sie Ihre Futterstelle für Vögel am Balkon oder im Garten aufhängen.
Rund 50 Milliarden Vögel legen zweimal im Jahr tausende Kilometer zurück um in den Süden zu fliegen.
Beobachtungen am Futterhaus, im Garten oder im Park bringen Spaß und lohnen sich: Denn wer sich die Schnäbel der heimischen Vögel anschaut, kann blitzschnell zum Experten werden.
Hessen plant im Odenwald den Bau von fünf Windenergieanlagen, die das Aus für den seltenen Schwarzstorch bedeuten können. Ort des Geschehens ist das idyllische Eiterbachtal. Dort fanden Brutpaare des Schwarzstorches bislang noch wertvolle Brut- und Nahrungsbedingungen vor. Wenn das Brutpaar in diesem Jahr aus seinem Winterquartier zurückkehrt, wird es seinen vertrauten Brutplatz so nicht mehr vorfinden – ein Desaster für den sehr standorttreuen Vogel.
Auch wenn Deutschlands Meteorologen für die kommenden Monaten Schneeregen und Minusgrade voraussagen - die große Futtertüte für Wildtiere können sie unbesorgt im Schrank stehen lassen.
Was im Amtsdeutsch als „Arten-Inventar“ auf einer „Vorhabensfläche“ bezeichnet wird, lebt! Es handelt sich um Wildtiere und ihre Lebensräume. Jetzt ist ein Wildtier-Paradies erster Güte bedroht - die Friedländer Große Wiese. Das größte geschlossene Niedermoorgebiet in Norddeutschland ist Lebensraum auch für bedrohte Arten wie den Schreiadler, die Kornweihe und die Sumpfohreule. Viele tausend Buch- und Bergfinken, Rot- und Wacholderdrosseln finden hier Nahrung. Darüber hinaus ist die Region ein wichtiges Rastgebiet für weitere Zugvögel. Wenn es nach der Gemeinde Lübs, der Landespolitik von Mecklenburg-Vorpommern und der Firma „Enertrag AG“ geht, wird dieser einzigartige Lebensraum dem Ausbau der Windkraft geopfert.
Jedes Jahr sterben in Deutschland mindestens 240 000 Fledermäuse durch Windkraftanlagen. Der Unterdruck, den die Räder erzeugen, sprengt ihnen brutal die Lungen! Eigentlich stehen die Tiere unter strengem Schutz. Auch Greifvögel wie der imposante Rotmilan und der seltene Schreiadler sind massiv bedroht. Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt darum das Anliegen der Initiative „Rettet Brandenburg“.