Hamburg,
Bäume statt Bambi?
Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: Jetzt darf nicht auch noch ein Bundesjagdgesetz kommen, das allein im Abschuss des Wildes das Mittel zum Umbau unserer Wälder sieht.
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Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: Jetzt darf nicht auch noch ein Bundesjagdgesetz kommen, das allein im Abschuss des Wildes das Mittel zum Umbau unserer Wälder sieht.
Am 3. November wird Hubertustag gefeiert. Und das, obwohl der Rothirsch in der Realität oft das Nachsehen hat. Beispiel Baden-Württemberg: Hier darf der Hirsch nicht wandern, sondern muss in sogenannten Rotwildbezirken sein Dasein fristen. Dagegen stemmt sich die Deutsche Wildtier Stiftung.
Unsere heimischen Fledermäuse ernähren sich hauptsächlich von Insekten, die im Winter Mangelware sind. Deshalb halten die fliegenden Säugetiere Winterschlaf. Das fortschreitende Insektensterben führt dazu, dass Fledermäuse auch im Frühjahr wenig zu futtern finden.
Der Starkregen der letzten Tage hat überall im Land Spuren hinterlassen: vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, verstopfte Siele. In vielen Regionen heißt es: Land unter! Das Tier des Jahres 2020, der Maulwurf, hat eine pragmatische Wohnlösung für Lebensräume in feuchten Gebieten: Er baut sich eine Sumpfburg.
Wenn unsere Trauerseeschwalben im Frühjahr aus dem Winterquartier nach Klepelshagen zurückkehren, wird sich ihr Brutgebiet etwas verändert haben. Neben den bereits vorhandenen Brutgewässern ist ein neues Feuchtbiotop entstanden. Es soll in Zukunft den Seeschwalben als Nahrungs- und Brutgewässer dienen und den heimischen Amphibien wie Rotbauchunke, Wasserfrosch, Grasfrosch und den seltenen Kammmolch zum Laichen zur Verfügung stehen.
Heute ist „Tag der Kinderseiten“ im Internet. Wildtierfreund.de, die Kinderseite der Deutschen Wildtier Stiftung, präsentiert zu diesem Anlass einen neuen Bereich für Eltern und Pädagogen mit zahlreichen Tipps zur Naturbildung und mit fertigen Unterrichtsmaterialien.
Die Deutsche Wildtier Stiftung verzeichnet einen wichtigen Projekterfolg im Wildbienenschutz. In den letzten fünf Jahren konnten alle zwölf Berliner Stadtbezirke mit „Hotspots“ für Wildbienen versorgt werden.
Klaus Hackländer engagiert sich bereits seit zwei Jahren als Mitglied des Präsidiums in der strategischen Entwicklung der Deutschen Wildtier Stiftung. Doch seine Verbindung zur Stiftung geht zwei Jahrzehnte zurück: Professor Hackländer erhielt 2001 den Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung, ferner ist er seit vier Jahren als Mitglied des Kuratoriums aktiv.
In Sachsen-Anhalt ist der Feldhamster vom Aussterben bedroht, dennoch erlaubt das Bundesland den Einsatz von Nagergift. Die Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert scharf: die zuständige Ministerin in Sachsen-Anhalt nimmt Verantwortung für den gefährdeten Ackerbewohner nicht ernst.
Am 30. September erhalten alle Abgeordnete des Landtags in Baden-Württemberg "Post vom Hirsch". Dahinter steckt die Aufforderung der Deutschen Wildtier Stiftung: Gebt dem Rothirsch mehr Lebensraum.