Hamburg,
Luchs-Auswilderung: Luna erforscht den Pfälzerwald
Die erste Etappe der Luchs-Auswilderung: Luna, das Patenkind der Deutschen Wildtier Stiftung, erforscht den großen Pfälzerwald
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Die erste Etappe der Luchs-Auswilderung: Luna, das Patenkind der Deutschen Wildtier Stiftung, erforscht den großen Pfälzerwald
Was im Amtsdeutsch als „Arten-Inventar“ auf einer „Vorhabensfläche“ bezeichnet wird, lebt! Es handelt sich um Wildtiere und ihre Lebensräume. Jetzt ist ein Wildtier-Paradies erster Güte bedroht - die Friedländer Große Wiese. Das größte geschlossene Niedermoorgebiet in Norddeutschland ist Lebensraum auch für bedrohte Arten wie den Schreiadler, die Kornweihe und die Sumpfohreule. Viele tausend Buch- und Bergfinken, Rot- und Wacholderdrosseln finden hier Nahrung. Darüber hinaus ist die Region ein wichtiges Rastgebiet für weitere Zugvögel. Wenn es nach der Gemeinde Lübs, der Landespolitik von Mecklenburg-Vorpommern und der Firma „Enertrag AG“ geht, wird dieser einzigartige Lebensraum dem Ausbau der Windkraft geopfert.
Die Oberforsträtin Brigitte Japp ist bei den Berliner Forsten u.a. für den Bereich Waldpädagogik zuständig. Dabei hat sie nicht nur viel über den städtischen Wald erfahren, sondern vor allem auch über die Berliner und ihr Verhältnis zum Wald.
„Der Herbst ist dafür eine gute Zeit – es darf nur keinen Frost geben“, so der Experte. Bis Ende Oktober können Sie in Ihrem Garten Bodenarbeiten erledigen, die aus einem Stück Erde zukünftig ein blühendes Paradies für Insekten in allen Formen und Farben machen!
Irgendwo in den Karpaten der Slowakei wurde Luna geboren. Sie wog damals nur 250 Gramm, war blind und hilflos. Mit ihrem seidenweichen Fell kuschelte sich Luna an ihre Geschwister. Der Erzeuger war längst über alle Berge – bei Luchsen kümmert sich das Vatertier nie um den Nachwuchs. Doch Mutter Luchs war liebevoll zu Luna und den Geschwistern: Sie säugte die Welpen und reinigte mit ihrer rauen Zunge das Fell. Nach vier Wochen fütterte die Luchsin dann feste Nahrung zu. Sie verließ ihre Welpen nur für kurze Zeit, um zu jagen. Doch sie kam nicht zurück. Luna war auf sich allein gestellt. Jetzt erhält das Patenkind der Deutschen Wildtier Stiftung eine neue Heimat im Pfälzerwald - zusammen mit anderen Pinselohren.
Guten Flug nach Afrika! Die Trauerseeschwalben vom Hinterwiesenweiher sind auf dem Rückzug ins Winterquartier.
Um interessierten Feldhamster-Paten der Deutschen Wildtier Stiftung vor Ort und „live“ zu erklären, wie Agrarbetriebe hamsterfreundlich arbeiten, veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung jedes Jahr im Juni ein „Paten-Treffen“.
Grüne Nischen schaffen, Totholz liegenlassen, sonnige Ecken suchen oder einen Sandhaufen anlegen: Es gibt viele Möglichkeiten für Wildbienen-Schutz im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Ein Vorteil: Sie kosten wenig bis gar nichts - und bringen den wichtigen Bestäubern richtig viel!
Die Kunden der Adler-Apotheke in Gerlingen haben ein Herz für Wildtiere und spendeten ihr Wechselgeld für den bedrohten Feldhamster.
Welche Rolle spielt Rotwild in der Natur? Diese Frage ist nur eine von vielen, die auf dem 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung diskutiert werden. Denn für die einen ist der Hirsch im Wald ein Schädling, den es zu bekämpfen gilt. Für die anderen ist Rotwild Teil des Ökosystems; ein Natur-Gestalter, ohne den andere Arten nicht existieren würden.