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Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Klepelshagen,

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Ab an die Snackbar

Hecken sind für die meisten Menschen nicht mehr als Grenzmarkierungen: Sie trennen ein Feld vom nächsten oder ein Grundstück vom Weg. Für Wildtiere dagegen sind sie wertvolle Lebensräume – Rückzugsorte, Brutplätze und Wanderpfade. So leisten sie in der intensiv genutzten Kulturlandschaft einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Jetzt, wenn die kalte Jahreszeit näher rückt, zeigen Hecken aus heimischen Gehölzen eine weitere Superkraft: Sie sind überlebenswichtige Nahrungsquellen für die Tierwelt.

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Klepelshagen,

Röhrender Rothirsch

Die Giganten rufen

Die Brunft geht los: Aus dem Wald von Gut Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern dringt bereits das Röhren der Rothirsche. Die jüngeren Hirsche üben noch, ihre Stimmen klingen dünn und zaghaft. Ganz anders hört es sich an, wenn ein alter, etwa zehnjähriger Hirsch, seine Stimme erhebt. Tief aus dem Brustkorb kommt sein Röhren – bei günstigem Wind vernimmt man es kilometerweit.

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Gut Klepelshagen,

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Bis die Hülsen klappern

Wer in diesen Tagen den Blick über die Felder auf Gut Klepelshagen schweifen lässt, entdeckt zwischen den abgeernteten Getreideschlägen kräftige grüne Pflanzen mit gefiederten Blättern und behaarten Schoten, die noch prall und unreif aussehen. Auf den ersten Blick könnte man denken, es seien Wildstauden. Doch was hier wächst, ist eine jahrhundertealte Kulturpflanze: die Weiße Lupine. Von der Aussaat im März bis zur Ernte Mitte September müssen wir beim Anbau einige Herausforderungen meistern. Unsere erfolgreichsten Tricks verraten wir hier – vom Scheinsaatbett über den Zinkenstriegel bis zur Reihenhacke.

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Klepelshagen,

Antonio Carraro übernimmt den Grünlanddienst

Ein Kollege mit Bodenhaftung

Gut Klepelshagen hat seit Kurzem einen neuen Mitarbeiter. Der Italiener trägt den klangvollen Namen Antonio Carraro TTR 4800, ist feuerrot und hat erstaunlich gute Bodenhaftung. Seine Aufgabe: die Kienbruchwiese als wertvollen Feuchtlebensraum erhalten. Dafür ist er mit spezieller Bereifung, Zwillingsrädern und einem schonenden Balkenmähwerk bestens gerüstet. Angeschafft haben wir den Traktor im Rahmen des Verbundprojekts „Gemeinsam für den Schreiadler“. Denn für den stark gefährdeten Greifvogel ist die Kienbruchwiese ein wichtiges Nahrungsgebiet.

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Hamburg,

Wie wir im Aschhorner Moor dem invasiven Drüsigen Springkraut Einhalt gebieten

Ausreißen für die Artenvielfalt

Hunderte Pflanzen, zwei Dutzend fleißige Hände, ein Ziel: Bei einer gemeinsamen Aktion unseres Flächenmanagement-Teams mit dem NABU Stade und weiteren Freiwilligen am 16. Juni 2026 im Aschhorner Moor sind zwölf Helferinnen und Helfer ausgerückt, um das invasive Drüsige Springkraut zu entfernen und die heimische Artenvielfalt zu schützen.

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Bei Hitze ist Moos der bessere Rasen

Ohne Moos ist nichts los – in unseren Wäldern, Mooren, Städten und auch im Garten. Gerade bei Hitze beweisen Moospolster, wie zäh sie sind – im Gegensatz zu Rasen. Der braucht regelmäßig Dünger, bei Trockenheit auch viel künstliche Bewässerung. Moos braucht davon nichts. Der Überlebenstrick der Moose: Im ausgetrockneten Zustand schalten sie ihren Stoffwechsel ganz einfach ab. Kommt Regen, reaktivieren die Überlebenskünstler ihn innerhalb weniger Minuten. Rasen dagegen stirbt in Dürrezeiten ab und muss neu eingesät werden.

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Klepelshagen,

Die Studierenden mit Keschern im Einsatz auf der Suche nach Unken

Das Stiftungsgut als Freilandlabor

In welchen Gewässern fühlt sich die Rotbauchunke wohl? Wie ernährt sich der Fuchs? Welche Arten sind Nachmieter in Schwarzspechthöhlen? Wissen über Wildtiere kann man sich anlesen oder erlernen. So richtig greifbar wird es aber erst, wenn man es sich in der Natur erarbeitet. Diese Erfahrung machten im Mai Studierende der BOKU University Wien. Im Rahmen eines Wildtierforschungscamps untersuchten sie in Klepelshagen verschiedene Fragestellungen der Wildtierbiologie – und erlebten dabei alle Höhen und Tiefen der Freilandarbeit.

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Klepelshagen,

Wildkatze

Rückkehr nach zwei Jahrhunderten

200 Jahre lang galt die Europäische Wildkatze in Mecklenburg-Vorpommern als verschollen. Nun konnte erstmals ein Exemplar dieser scheuen Art in Vorpommern genetisch nachgewiesen werden – auf unseren Stiftungsflächen bei Strasburg. Es handelt sich um das derzeit nordöstlichste bekannte Vorkommen überhaupt innerhalb ihres europäischen Verbreitungsgebiets. Bislang gab es lediglich einen genetischen Nachweis aus dem Jahr 2024 im mecklenburgischen Müritz-Nationalpark – jener Region, aus der auch die letzte historisch dokumentierte Wildkatze des Bundeslandes aus dem Jahr 1812 stammt.

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Klepelshagen,

Kranich zwischen Schilf

Schlammige Frühlingsboten

Wenn Kraniche brüten, tragen sie eine besondere Tarnung: Sie bedecken ihren Rücken mit Schlamm und abgestorbenen Pflanzenresten, um sich ihrer Umgebung anzupassen. Unsere Ornithologen in Klepelshagen müssen deshalb ganz genau hinschauen, wenn sie für das jährliche Kranich-Monitoring auf unseren Stiftungsflächen unterwegs sind. Auf die Ergebnisse der Erfassung waren wir diesmal besonders gespannt: Hat sich der Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen Herbst auf den Bestand ausgewirkt?

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Klepelshagen,

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Wasser ist Leben

Auf den Flächen unseres Guts Klepelshagen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ehemalige Feuchtgebiete wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren haben wir großflächig Moore, Bruchwälder und zahlreiche Offenlandgewässer renaturiert, sodass artenreiche Biotope entstanden sind. Für viele Amphibien sind sie zu wichtigen Laichgewässern geworden, an denen jetzt im Frühjahr wieder reges Treiben herrscht.

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