Hamburg,
Todesfalle Straßenverkehr
Keine andere vom Menschen ausgehende Gefahrenquelle beeinträchtigt Wildkatzen mehr als der Straßenverkehr. Auch in unserem Wildkatzenprojekt gab es die ersten Unfallopfer.
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Keine andere vom Menschen ausgehende Gefahrenquelle beeinträchtigt Wildkatzen mehr als der Straßenverkehr. Auch in unserem Wildkatzenprojekt gab es die ersten Unfallopfer.
Hat der Winter Deutschland im Griff, sind die Insektenfresser unter den gefiederten Fliegern wie Schwalben, Grasmücken oder Rohr- und Laubsänger längst Richtung Süden davongeflogen. Doch nicht alle Vögel sind weg! Im Wald und in der Feldflur, in städtischen Parkanlagen und auf Friedhöfen hört man sie zwitschern und singen. Darunter sind nicht nur einheimische Arten wie der Zaunkönig, sondern auch Wintergäste aus dem Hohen Norden.
Was für die einen das Bild des „gepflegten und aufgeräumten“ Waldes stört, verbinden viele andere mit „aufregend wilden Urwäldern“. Tatsächlich sind aber viele kleine und große Waldbewohner essenziell auf das Vorkommen von Alt- und Totholz in ihrem Lebensraum angewiesen. Für sie kann das Fehlen dieses elementaren Biotopelements lebensbedrohlich sein.
Am Geigelstein im Chiemgau werden Wanderer dagegen gebeten, ein Wild-Schongebiet nicht zu betreten. Das ist gut. Aber gleichzeitig hat die Forstpolitik im Gebiet die Jagd ganzjährig erlaubt: Vor störenden Wanderern ist die Gams sicher - vor Schüssen nicht.
Eine Klage ist nicht der einzige Weg, um den Bau eines Windparks im Wald zu verhindern. Denn von der Idee bis zum fertigen Windrad ist es ein langer (bürokratischer) Weg, auf dem es die Möglichkeit gibt, Natur- und Artenschutzbelange vorzubringen und sich einzumischen.
Im Winter fallen Amphibien in die Kältestarre. Sie wenden damit einen uralten Überlebenstrick ihrer Art an. Der Stoffwechsel wird drastisch runtergefahren, alle Körperfunktionen dabei nahezu auf null gestellt.
Rauschzeit, Ranzsaison, Rammeltanz – im Wald, am Wasser und auf dem Acker finden jetzt die „Hochzeiten der Wildtiere“ statt.
Die Deutsche Wildtier Stiftung trauert um Claus Robert Agte, der am Neujahrstag 2018 in Hamburg verstorben ist.
Guten Rutsch, Prosit Neujahr und viel Glück! Mögen sich Ihre Wünsche 2018 erfüllen. Die Deutsche Wildtier Stiftung verrät Ihnen, was sich fünf Wildtierarten „wünschen“. Sie stehen stellvertretend für viele heimische Wildtiere, denen es an artgerechtem Lebensraum fehlt. Mehr Platz für wilde Tiere ist ein überlebenswichtiges Anliegen.
Auf der Suche nach der Haselmaus – Experten finden Spuren des seltenen Säugetieres in und um Hamburg.