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Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Hamburg,

Seemöwe am Fenster

Gut gemeint, aber wirkungslos

Ein schwungvoller Anflug, ein dumpfer Schlag gegen Glas – und ein Vogelleben ist passé. Im Juni lernen die Jungvögel fliegen. Sie sind noch ungeschickt und unerfahren. Für sie, aber auch für ausgewachsene Vögel, sollten Fenster, Terrassentüren und Ähnliches ausreichend markiert sein, damit die Tiere das Glas als Hindernis erkennen.

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Hamburg,

Wird oft verwechselt: Die komplett schwarze Rabenkrähe (Corvus corone) halten viele im ersten Moment für einen Raben. Die Krähe ist aber deutlich kleiner und kommt viel häufiger vor.

Wachsame Rabenkrähen im Frühjahr

Ein schwarzer Schatten fliegt aus einer Baumkrone auf einen Spaziergänger herab, ein lautes Krächzen ertönt, bevor das dunkle Etwas kurz vor dem Zusammenstoß flatternd wieder abdreht: Dieses erschreckende Szenario kommt derzeit in baumreichen Gegenden häufig vor. Was ist da los? Was wie ein irritierender Überfall von oben wirkt, ist die kluge Verteidigungsstrategie einer Rabenkrähe, die sich sehr um ihre Küken sorgt.

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Hamburg,

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Graugans mit Gössel

Graugänse in der Mauser

Wer derzeit durch Parks und Grünanlagen spaziert, hat gute Chancen, ein besonderes Schauspiel beobachten zu können: Graugänse versammeln sich auf wassernahen Wiesen. In den vergangenen Wochen wurden die Graugansküken geboren – Gössel genannt. Eifrig zupfen die noch flugunfähigen Kleinen Gräser aus dem Boden – streng überwacht von Gans und Ganter. Meist grasen gleich mehrere Gänsefamilien gemeinsam – denn Gänse sind gesellig und warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Vor ihnen fliehen können die Wildvögel momentan allerdings nicht; denn ab Mitte Mai beginnt bei ihnen die Mauser. Dabei verlieren Graugänse ihre Schwungfedern. Die neuen Schwingen wachsen etwa neun Millimeter pro Tag. Bis das Gefieder vollständig erneuert ist, dauert es etwa fünf Wochen. So lange sind die Vögel flugunfähig.

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Klepelshagen,

Kranich zwischen Schilf

Schlammige Frühlingsboten

Wenn Kraniche brüten, tragen sie eine besondere Tarnung: Sie bedecken ihren Rücken mit Schlamm und abgestorbenen Pflanzenresten, um sich ihrer Umgebung anzupassen. Unsere Ornithologen in Klepelshagen müssen deshalb ganz genau hinschauen, wenn sie für das jährliche Kranich-Monitoring auf unseren Stiftungsflächen unterwegs sind. Auf die Ergebnisse der Erfassung waren wir diesmal besonders gespannt: Hat sich der Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen Herbst auf den Bestand ausgewirkt?

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Klepelshagen / Hamburg,

Charakteristisch bei Seidenschwänzen ist die gut sichtbare Federhaube.

Seltene Wintergäste mit seidigem Glanz

In Klepelshagen haben wir gerade ganz besonderen Besuch: Rund 80 Seidenschwänze sind auf unserem Stiftungsgut und in der Umgebung zu Gast. In kleinen, lebhaften Trupps ziehen sie durch Dörfer und Landschaft, immer auf der Suche nach beerentragenden Bäumen und Sträuchern. Ihr leises, klingelndes „Sirrr“ verrät sie oft schon aus der Ferne.

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Hamburg,

Haussperling

Bald zieht wieder Leben in die Gärten ein

Noch ist es recht ruhig in unseren Gärten, die in Teilen des Landes wieder schneebedeckt sind. Aber schon bald könnte das fröhliche Tschilpen der Spatzen zu hören sein. Sobald Schnee und Frost verschwinden, suchen die Männchen Nistplätze und umwerben die Weibchen mit energischem Gezwitscher und aufgeplustertem Gefieder.

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Hamburg / Klepelshagen,

Schwarzspecht

Specht bietet Wohnung in bester Waldlage

Der Schwarzspecht (Dryocopus martius) ist einer der fleißigsten Wohnungsbauer im Wald. Regelmäßig zimmert er neue Behausungen, die er meist nur für eine Sommersaison nutzt. Wenn er umzieht, überlässt er seine Höhlen anderen großen oder kleinen Tieren des Waldes. Die Nachmieter wechseln sich über viele Jahre ab. So schafft der Schwarzspecht Brut- und Ruheplätze für mehrere Generationen von Waldbewohnern. Im wildtierfreundlich bewirtschafteten Forst von Klepelshagen findet der gefiederte Zimmermann besonders viele alte Bäume für seine Bauarbeiten. Wie viele Schwarzspechthöhlen es gibt, wollen wir mit unserer Höhlenbaumkartierung herausfinden, die jetzt im Februar startet.

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Winterlandschaft

Eiswinter setzt Wildtieren zu

Der Winter zeigt sich derzeit von seiner harten Seite: Schnee und Eis bedecken die Böden, in manchen Regionen kommt starker Wind dazu. Für viele Wildtiere bedeutet das eine ernste Gefahr. Gefrorene Böden und Gewässer erschweren die Nahrungssuche, die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen rauben den Tieren wertvolle Energiereserven. Menschen sollten daher möglichst viel Rücksicht nehmen und Wildtiere nicht zusätzlich in kräftezehrenden Stress versetzen.

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Hamburg,

gimpel-im-winter_thomas-martin

Erste Hilfe für Gartenvögel im neuen Jahr

Für viele heimische Vogelarten ist der Jahreswechsel eine Belastung – das Silvesterfeuerwerk setzt sie vor allem in den Städten unter Stress. Gartenvögel wie Rotkehlchen, Amseln, Meisen und Finken verlassen oft in Panik ihre Schlafplätze und fliegen auf ihrer Flucht teils weite Strecken. Dabei verlieren sie wertvolle Energie – in der ohnehin nahrungsarmen Winterzeit. Ein Singvogel kann in einer frostigen Nacht mehr als zehn Prozent seines Körpergewichts einbüßen – dieser Energieverlust macht einem kleinen Vogel zu schaffen, wenn er kein fettreiches Futter als Nachschub bekommt. Deshalb sind gerade in den Wintertagen nach Silvester geschützte Rückzugsorte und ein ausreichendes Nahrungsangebot wichtig.

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Hamburg,

Marienkäfer auf einer Christrose

Glücksboten der Natur

Zum Jahreswechsel wünschen sich die meisten Menschen Glück, Gesundheit und Zuversicht. Als Sinnbild dieser Sehnsucht zieren Schornsteinfeger, Hufeisen oder Marzipanschweinchen Blumengestecke und Neujahrskrapfen. Aber auch heimische Wildtiere gelten als Symbole für Erfolg, Hoffnung und Neubeginn. Wir stellen fünf tierische Glücksbringer vor – und erklären, warum sie auch ökologisch echte Hoffnungsträger sind.

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